Meine drei letzten Schicksalsjahre

5.Fortsetzung:  

Einer der Rundgänge ist die Wanderung entlang dem Glenner, einem reissenden Zufluss des Vorderrheines.

Meine Schutzengel meinten, heute Sonntag, 23. August solle ich nicht zur katholischen Eucharistiefeier gehen, wo ich mich jeweils in eine Ecke der Orgelempore setze und das Orgelspiel der wohlleibigen Organistin mitverfolge, welche sich aber bei mir beklagte, dass es sie ärgert wenn ich dort sitze und sie sich beobachtet fühlt.

So machte ich mich auf den Weg zum Glenner um Bilder für meine neue Webseite zu machen --  komm mit !  

Auf dem Weg dorthin komme ich am Sportplatz vorbei, wo gerade ein Jugend-Sportfest stattfindet und Jugendliche Tennisbälle werfen um diese in die blauen Kübel zu treffen:

Nach gut einem halben Kilometer südlich Jlanz kommt man an eine Fussgänger- Hängebrücke über den Glenner:

Wenn man auf dieser Brücke breitbeinig und in Resonanz zur Eigenschwingung der Brücke geht, so fängt sie an zu schwingen, was faszinierend ist, aber gewissen Leuten auch Angst macht.  Mir macht es aber immer Spass !  

Und so überquere ich schwankend den Glenner um auf der Ostseite hinauf zu wandern:

Nach etwa einem halben Kilometer kommt man in den Wald und der Fussweg wird schmal und recht anspruchsvoll zum gehen, denn es hat einige sehr steile Stellen, wie auf den nächsten Bildern zu sehen, wo man recht gut auf- passen muss um nicht auszurutschen und nicht das steile Bord hinunter zu kollern.  

 

Der Weg ist aber offenbar recht beliebt, auch bei Hundehaltern, die aber meist nur bis dort gehen und umkehren wo es steil wird.  Jedenfalls musste ich auch schon Hundekothaufen auflesen und in einem Hundekotbeutel zum nächsten Robidog tragen.  Denn es stört mich sehr, wenn mitten im Weg Hundekot liegt und man evt. unbemerkt drauf steht, was ja auch Kindern passieren kann.  Darum trage ich immer auch einige Hundekotbeutel in meiner Tasche mit, die auch dienlich sind, wenn ich mal selbst im Wald die Notdurft verrichten muss, was ja vorkommen kann, wenn man nach einer guten Mahlzeit unterwegs ist.   Als Umweltschützer und Naturfreund lasse ich da nichts Störendes zurück und entferne alle Spuren.

Dann geht es weiter hinauf wo man knapp unter einem hohen Felsen durchgehen muss:

Und dann geht es wieder durch den Wald hinunter und man kommt zum Umkehrpunkt bei der Valserstrasse:

Der Rückweg auf der Strasse ist natürlich weniger schön, aber bequemer.  Nur muss man recht gut auf den Verkehr aufpassen und beiseite treten auf das Strassenbord, wenn gerade zwei grosse Fahrzeuge auf der Valser Strasse kreuzen müssen.  Oft bedanken sich Fahrzeugführer dafür mit erhobener Hand bei diesem rücksichtsvollen Wan- derer.   Hier mal ein Selbstbildnis von mir auf dem Rückweg nach Jlanz:

Etwa auf halbem Rückweg kann man wieder ab der Strasse zum diesseitigen Glennerweg abzweigen, ein Feldweg mit Sitzbänken, links Wiese, rechts Gebüsch- Böschung zum reissenden Fluss hinunter.  

So hast DU mich nun mal auf einer meiner Wanderungen visuell begleiten können.  Der letzte Teil des Rückweges geht durch den "Paradieswald" bis zum Mundaun Center, wo das Stadtgebiet beginnt.  

Beim Eingang zum Paradieswald sitzt ein nettes Ehepaar mit ihrem Töchterchen auf dem Steg des kleinen Baches für ein "Fotoshooting".   Ich fragte sie ob ich auch ein Bildchen machen darf ?   Hier ist es:

Und dann endet meine Wanderung wieder beim Mundaun Center ankommend, wo das Stadtgebiet beginnt.

In meiner Mansarde bereite ich mir eine kleine Mahlzeit und beginne dann mit der Erstellung dieser neuen Seite für mein Web www.Sirianer.ch.

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