Meine drei letzten Schicksalsjahre

3.Fortsetzung:  

Meine Rundgänge, Spaziergänge und Wanderungen, die ich täglich mache, erhalten mich fit und schenken mir Erholung mit Ruhe, bei guter Luft und schönen Aussichten wie diese hier beispielsweise von der zweiten Ruhebank aus auf dem Waldweg vom Spital zum Kloster hinauf, mit Blick auf einen Teil der Altstadt Jlanz und hinauf zu den ersten Häusern von Luven:

Da lässt sich auch der Verkehr in der Stadt beobachten, z.B. die viel zu langen Wartezeiten, wenn die Eisenbahn- Schranken zu sind und die idiotische Verkehrsregelung an der grossen Baustelle für den neuen Verkehrs- Kreisel Richtung Obersaxen und Luven usw.   Dort mussten oft viele Fahrzeuge vor der roten Ampel Minuten lang warten ohne dass ein einziges Fahrzeug entgegen kam.  Und dies in einem Fall drei Phasen nacheinander.  Und als dann endlich ein Fahrzeug entgegen kam, musste dieses anhalten, damit die wartenden Fahrzeuge von unten hinauf fahren konnten.  Darüber haben sich schon viele Fahrzeuglenker geärgert, natürlich auch Postchauffeure.

Am 29. August sass ich wieder mal dort auf dieser Ruhebank und sehe plötzlich eine herzige kleine Schlange sich unter der Bank hervor schlängeln.   Ich packte sie sorgfältig mit zwei Fingern und nahm sie in meine linke Hand.  Aber das Tierchen wehrte sich erst mit vehementen Bewegungen.  Dann beruhigte es sich und genoss die Wärme meiner Hand und liess sich eine Weile sanft streicheln, bis ich die etwa 12 cm lange junge Blindschleiche wieder neben dem Weg ins Gras setzte.   Ich war ganz gerührt über diese herzige Begegnung.  Nur schade, dass ich meine Kamera nicht bei mir hatte !  Aber meine Schutzengel gaben mir eine zweite Gelegenheit:  > Siehe Blindschleichen- Fortsetzung unten.

Gegenüber dieser Ruhebank ist ein Baumstrunk, an dem sich dieses Jahr lustige Pilze angesiedelt haben:

Ich weiss nicht ob diese Pilze essbar sind aber hier haben sie die Aufgabe das Vermodern des Strunkes zu fördern.

Von dort geht's wieder weiter den reizvollen Waldweg hinauf:

Und dann am wunderschönen, sehr gepflegten Kloster- Friedhof vorbei:

Weiter geht's dann am Benediktinerinnen- Kloster vorbei zur Ruscheiner Strasse, an deren Rand ich wieder  hinunter nach Jlanz marschiere.   An einer unübersichtliche Kurve und Engstelle regle ich gelegentlich ein wenig den Verkehr, damit die Fahrzeuglenker wissen ob jemand entgegen kommt und sie bremsen müssen oder frei zu- fahren können.  Die Meisten sind dafür dankbar und zeigen dies mit Lächeln und mit erhobener Hand.  Dies macht mir Spass.

Heute 31.August begann ich wieder einen Rundgang wie diesen, aber von der Gegenseite her.  

Da, - - - -  was sehe ich am Boden auf dem Gehsteig:  

Eine entzückende kleine Blindschleiche, die offenbar vom Wald oben über die hohe Mauer runter fiel und hier Schutz suchte aber keinen finden konnte, denn die Mau- er hat keine Ritzen und nebenan ist gleich die viel befah- rene Strasse.  Ich hob das Tierchen auf und trug es in der linken Hand zurück in meine Mansarde hinauf, wo ich es mit meiner Digitalkamera fotografieren konnte:  >

Dann nahm ich einen leeren Griess- Crême Becher, in den ich das Schlängelein legen konnte, wo es aber nicht fliehen kann.  

Unterwegs zum Wald oben zeigte ich das herzige Tier- chen noch einigen Kindern und Erwachsenen, die so eine junge Blindschleiche noch nie gesehen haben.

Nun begab ich mich also steil hinauf zum Waldweg vom Kloster zum Spital, hinunter bis zur Sitzbank, wo ich die andere kleine Blindschleiche gesehen hatte und setzte dieses herzige Schätzchen ins niedere Gras neben dem Waldweg, wo es bestimmt wieder ein geeignetes Umfeld zum überleben finden wird.  Und so konnte ich es retten.

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