Unterwegs

Montag, 27.Juni 2016

Heute sollte ich wieder einige Lebensmittel einkaufen können, aber mit ganzen 75 Rappen ist dies halt nicht möglich.  So ging ich zu Edi im Hotel Lukmanier und bat ihn um zwanzig Franken, die er mir gerne überreichte.  Damit konnte ich gleich zur Migros und wieder die notwendigsten Lebens- mittel besorgen.   

Mit einer schweren Schultertasche umgehängt kam ich wieder an der Grossbaustelle beim alten Postplatz vorbei und machte einige Bilder von den Abbrucharbeiten und von der Erstellung einer Spundwand um den ganzen Platz.   > Siehe die spezielle Seite:  "Grossbaustelle"

Am Nachmittag nach dem kleinen Mittagessen und einer erholsamen Siesta ging ich wieder auf einen grösseren Rundgang dem Glennerfluss entlang hinauf bis zur Valserstrassen- Brücke. 

Mitten im Wald auf dem schmalen Fussweg sehe ich plötzlich eine grauschwarze Schlange mit sil- bernen Verzierungen, die knapp vor meinen Füssen den Weg überquerte und Schutz im Gebüsch suchte.   Sie war etwa 70 cm lang und über zwei Zentimeter dick.  Leider war ich so überrascht, dass ich erst ans fotografieren dachte als das Tier schon verschwunden war.  Schade !

Es muss eine Würfelnatter gewesen sein, wie ich im Internet mit Google nachschaute und dort

dieses sehr beeindruckende Bild fand,:

Zum Glück sind Nattern ungiftig und greifen nicht einfach so an, im Gegensatz zu Vipern, die wirklich gefährlich sind und vor allem an sonnigen Hängen leben wie im Tessin.   So eine Viper habe ich am Sonnenhang von Ilanz auch schon mal begegnet, aber genügend Abstand genommen um nicht in Gefahr zu geraten gebissen zu werden.

Dieses Erlebnis werde ich nicht schnell vergessen und jedesmal daran denken, wenn ich dort im Wald wieder vorbeikomme.

Auf diesem Rundgang habe ich auch wieder zwei Glücksklees gefunden.

Am nächsten Tag, am 28. Juni wäre ich gerne wieder mit dem Galliker Lebensmittel-Verteiler mitge- fahren auf der Tour durch die Surselva.   Um sicher zu sein, dass ich das Galliker Lastauto wirklich treffe, ging ich etwa um 7 h zu Fuss nach Schluein zur grossen Tankstelle und stellte mich neben der Strasse auf in Erwartung dieses Wagens.  Aber kam nicht, obwohl ich über eine ganze Stunde wartete.  So ging ich halt zurück nach Ilanz und sammelte am Strassenbord einen grossen Sack voll Littering- Müll zusammen.  Es ist einfach ärgerlich sehen zu müssen was so verantwortungslose Leute achtlos einfach wegwerfen, statt vorschriftsgemäss zu entsorgen !

Ich machte mich dann auf einen Rundgang zum Frauenkloster hinauf, dann zur Ruscheiner Strasse, wo ich wieder den Verkehr eine Zeit lang regelte an der gefährlich unübersichtlichen Kurve, wo ein kreuzen unmöglich ist.  Nachher ging ich den schönen Waldweg nach Schnaus u. unten über Stra- da wieder zurück in meine Mansarde, wo gerade Zeit für ein kleines Mittagessen war.  Bei Strada fand ich eine Glücksklee- Pflanze, an der etwa 12 Vierblattklees und ein Fünfblattklee gewachsen sind.  Da konnte ich ein ganzes Sträusschen pflücken und diese Klees dann pressen.

Nach einer Siesta ging ich nochmals auf einen Rundgang dem Glenner nach hinauf, der dunkelgrau- es Hochwasser führt (wegen schwarzem Sand), bis zur Hängebrücke und zurück nach Ilanz, dann bis zur Eisenbahnbrücke, wo ich auf dem Fussgängersteg den Vorderrhein überqueren konnte und auf der anderen Seite zurück zu meiner Mansarde.

Dies war wieder ein erlebnisreicher Tag mit viel Bewegung, den ich mit Arbeiten am Computer be- endete.

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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