Unterwegs

Freitag, 24.Juni 2016

Für heute wurden starke Gewitter vorausgesagt.   Doch als ich am frühen Morgen zum Fensterchen hinaus schaute, war der Himmel blau und wolkenlos.  Erst am Nachmittag nahm die Bewölkung dra- matisch zu und plötzlich krachte es überlaut -- der erste Blitz donnerte über unserem Tal.  Ich zählte die Zeit zwischen Blitz und Donner und konnte so die Distanz zum Blitz berechnen:  2,3 Km.

Am Morgen unternahm ich einen grossen "Umgang", etwa 12 Km, diesmal ohne die warmen Unter- kleider, denn die Aussentemperatur liegt schon bei etwa 28° C.   Es ist ohnehin Zeit, dass ich die warmen Unterhosen entsorge, denn sie sind von den wohl über 1000 Km Marsch arg zerfetzt: 

Es war mir natürlich unmöglich neue Unterhosen zu kaufen, solange ich nicht einmal genug Geld für die Mansardenmiete habe.  Es ist halt sehr schlimm, dass mir die Erbschaften meiner armen Schütz- linge in Flüchtlingslagern BLOCKIERT werden von Banken und vom Zoll.

Trotz nach hinten gekrempelten Hemdärmeln schwitzte ich enorm und bekam einen riesen Durst, den ich mit Multivitaminsaft löschen konnte, den ich allerdings mit Quellwasser verdünnte, damit er ausgiebiger ist.

Auf meinen Rundgängen der letzten Tage habe ich wieder viele sehr schöne Sujets fotografiert, wie hier beispielsweise diese verschiedenen Sternblümchen:

Oder diese lustige "Umarmung" zweier junger Bäume, gegenüber einer Ruhebank, wo ich mich jedesmal hinsetze, wenn ich dort vorbei komme.:

Ich frage mich; "Wie ist diese 'Umarmung' zustande gekommen ?"

Nachdem endlich die Regenzeit beendet ist, können die Bauern beginnen ihre Felder zu mähen um Heu zu gewinnen, wie hier:

Schon praktisch, dass die Bauern heute so leistungsfähige Maschinen haben und nicht mehr mit der Sense mähen gehen müssen wie zu der Zeit als ich 1948 im Welschland- Dienst war.

Weniger schön ist, wenn ich sehen muss, wie ein Bauer mit seinem Druckfass Jauche versprüht.

Da ist gut, wenn man genügend Abstand hat...   Die Felder sehen dann etwa so aus:

Aber offenbar ist halt die Düngung der Wiesen notwendig und irgendwohin muss ja der Bauer mit seiner "Gülle" aus dem Stall, bevor die Güllengrube überläuft.   Nun, der nächste Regen wird da wieder sauber machen und den Dreck in den Boden spülen.

Heute war ich also am späten Nachmittag nochmals unterwegs vom Spital den Waldweg hinauf zum Frauenkloster.  Der Weg war aber stark überwachsen von Gras bis zu einer Höhe von einem Meter und mehr.  Es wäre Zeit, dass ein Gemeindearbeiter kommen würde und den Weg wieder frei mäht.

Dieses Bild fotografierte ich vor ein paar Tagen, kurz nach einem Starkregen, der bewirkte, dass ein Bächlein sogar den Weg runter rinnt (rechts).  Zum Glück hat es einige Querrillen, welche das Was- ser ableiten.

Das wär's für heute. ich mache nun Schluss, nehme eine heisse Dusche und lege mich dann hin zur Nachtruhe und freue mich schon wieder auf sehr reale, interessante Träume.

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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