Unterwegs

Freitag, 10. Juni 2016

Heute ging ich wieder zum Restaurant neben der Vorderrheinbrücke und wartete auf das Kommen des Lastwagens von Galliker.  Dort sassen schon drei nette Leute, mit denen ich ausführlich ins Gespräch kam, auf Englisch (!), denn es waren Engländer auf Velotour in der Surselva.

Ich bemerkte daher den Galliker Lastwagen zu spät vorbei fahren und rannte dann zur Migros, wo der Chauffeur meist als Erstes Ware auszuladen hat.   

Dort traf ich nun den jungen Chauffeur Claudio, den ich darum bat, mit auf seine Tour kommen zu dürfen.  Erst wollte er nicht, doch konnte ich ihn trotzdem überreden und mir zu gestatten mit auf seine Tour zu kommen, weil ich ihm sagte, dass ich gerne bereit sei, ihm beim Ausladen der Waren behilflich zu sein, was da dann auch so kam.

Wir fuhren also los in das Lugnezer Tal um in zwei Dörfern Ware auszuladen.  Eine sehr schöne Fahrt bei herrlichem Wetter und toller Aussicht in die Berge und ins Tal hinunter.

Hier ist Claudio gerade am ausladen von Waren für ein Geschäft.

Dann ging es wieder das Tal hinunter und weiter nach Obersaxen, wo weitere Waren an zwei Orten abzuliefern waren.  Dann auf der im Ausbau befindlichen Bergstrasse ins Vorderrheintal hinunter, wo wir auf der Talstrasse die obere Surselva hinauf nach Trun und bis Disentis fuhren.  Dort war ein 250 kg schweres Fass auszuladen, wo Claudio sehr froh um meine Hilfe war.  Ich kippte das schwe- re Ding vom Rolli hinunter vor die Garage, die auf diese Lieferung wartete.

Auf dem Rückweg mussten wir noch nach Brigels hinauf für eine Warenlieferung.  Der nächste Halt war dann Waltensburg, wofür wir nochmals ins Tal hinunter fahren mussten und wieder hinauf in das langgezogene Waltensburg.  

Diese Liefertour war recht anstrengend und teilweise auch sehr anspruchsvoll an schmalen Stellen, wo Claudio sehr vorsichtig zwischen Häusern hindurch fahren musste ohne anzustossen, wenn beidseitig nur noch eine Handbreite Abstand war.

Nun waren noch vor Ilanz Waren abzuliefern und in Ilanz machte Claudio einen kurzen Halt, damit ich in meine Mansarde hinauf springen konnte um für ihn ein kleines Geschenk zu holen: Einen Liter Multivitaminsaft, den ich so sehr liebe und täglich fast einen Liter davon trinke.

Dann bedankte ich mich nochmals sehr, dass ich auf diese grosse Tour mitkommen durfte, machte ihm noch ein Kompliment für seine perfekte Fahrweise und wir verabschiedeten uns um 15.40h, bis zum nächsten Mal. 

Dies war die längste und anspruchsvollste Tour, welche ich mit dem Galliker Lastwagen je machte.

Mit Mario und mit Marcel endete ihre Tour meist vor Mittag.

Nun habe ich diese Seite wieder erstellt und Du kannst hier auch noch eine weitere nette Melodie aus meinem Kompositions- Repertoire anhören:  Schweizer- Polka

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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