Wochenmarkt- Musik

Samstag, 4. Juni 2016

Heute ist wieder bedeckt und feucht, aber es regnet nur in den Bergen. So ist es mir möglich mit meiner Schlüsselfiedel wieder an den Wochenmarkt zu gehen und dort zu musizieren um einige Spenden zu erhalten.   An dieser geschützten Stelle habe ich schon vielmals musiziert und schöne Spenden erhalten.   Es klingt dort auch recht gut.

Leider hatte ich aber an diesem Samstag kein Glück, denn ich erhielt keine einzige Spende.  Nur Werner vom Stand gegenüber gab mir freundlicherweise zweieinhalb Franken, damit ich wenigstens etwas Münz in meinem Instrumentenkoffer habe.   War es das unfreundliche Wetter, welches viele Leute davon abhielt an den Wochenmarkt zu gehen?   

So ging ich halt schon um 9.35h wieder zurück in meine Mansarde, versorgte das Instrument und ging noch ins Regionalspital um den Ärzten einen Ausdruck aus dem Internet über "Die Verfärbung von Zehennägeln" zu bringen.  Diese sahen nämlich bei mir so aus:

Ich habe im Internet nachgeschaut über Google, was diese Verfärbung bedeutet.  Dort wurde er- wähnt, dass dies ein Warnsignal für einen schweren organischen Schaden sein kann, der sogar zum Tode führen kann.  Das machte mir natürlich Angst.  

Aber der Arzt, welcher mich einige Tage zuvor im Notfall betreute, beruhigte mich:  "Das sei nicht schlimm und werde schon wieder gut."

Tatsächlich ging diese Verfärbung innerhalb von etwa zwei Wochen wieder zurück und es blieb nur an der grossen rechten Zehe links vom Nagel eine sehr schmerzhafte Entzündung, die ich aber mit der Desinfektions- Salbe vom Spital auch schon fast ganz beheben konnte.

Zurück in meiner Mansarde kommt ein Telefonanruf auf meinem Handy vom Arzt in Ghana / Afrika.

Er teilte mir mit, dass ich ihm dringlichst wieder Geld senden sollte für seine Patientin Natalia Clerk, die ihren Hauszins zahlen können sollte, damit sie nicht vom Hausbesitzer auf die Strasse gestellt wird mit ihren zwei kleinen Kindern und alle ihre Sachen verliert.   Ich versprach ihm, von meiner nächsten AHV-Rente einen grösseren Betrag zu senden.  So geht das Geld dahin und ich muss halt sehen wie ich mit einem Minimum überleben kann.   Darum hoffe ich so sehr, endlich eine der Erb- schaften von meinen Schützlingen zu erhalten, die von zwei Banken unterschlagen und vom Flug- hafenzoll blockiert wurden.

In den letzten Tagen habe ich ganze Sträusschen von Glücksklees gefunden, was mir Hoffnung gibt, dass das "GROSSE GLÜCK" nicht mehr weit entfernt ist.   Am Rheinuferweg fand ich sogar ein sechsblätteriges Glücksklee:

Solche sind allerdings schwierig zu pressen, weil sich die Blätter überdecken, im Gegensatz zu vier- blätterigen Glücksklees, die problemlos zu pressen sind.

Ich habe ja viele solche Glücksklees verschenkt, wenn mir Leute etwas für meine Musik spendeten.

Hier noch ein Bild von meinen Rundgängen durch den Ilanzer Wald:

Diese sechs- und siebenblätterigen Sternblümchen sind doch herzig !

Nun habe ich diese Seite wieder erstellt und Du kannst hier auch noch eine weitere nette Melodie aus meinem Kompositions- Repertoire anhören:  Traumwalzer

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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