Welt- Nichtrauchertag

Jedes Jahr am 31. Mai 

Da sieht man schon physiognomisch, dass diesem armen Typ die 
Selbstbeherrschung fehlt, was am flachen Hinterkopf ersichtlich ist.

Der Welt- Nichtrauchertag wurde am 31.05.1987 von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausge- rufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto.

Da möchte ich einige Tatsachen beifügen.   

Ich habe als 16jähriger im Welschlanddienst auch angefangen zu rauchen, weil alle anderen Land- dienstler rauchten.  Ich habe aber dort auch definitiv wieder aufgehört als meine Schwester für eine Woche nach Ependes zu Besuch kam.    Sie fand idiotisch, dass ich rauche u. ich ja eigentlich auch.  So verrauchte ich die letzten vier Zigaretten aus der Packung Gauloise, indem ich jede Zigarette an der anderen anzündete, als ich mit meiner Schwester einen kleinen Ausflug an den Neuenburgersee machte.   Die letzte Zigarette spickte ich in den See und sagte zu meiner Schwester:  "SO, dies war meine letzte Zigarette in meinem Leben " und so war es dann auch, denn ich hielt mein Versprechen aus Vernunftsgründen ein.

In den Jahren nach meiner Mechanikerlehre, drei Monaten Technikum Winterthur und Aushilfe für den Schulhausabwart der Rudolf Steiner Schule Zürich, während seines Militärdienstes, begann ich noch eine zweite Lehre als Kirchenorgelbauer.  Da hatte ich Vieles auch im Maschinenraum zu tun, wo tropische Hölzer bearbeitet und geschliffen wurden.  Dabei entstand ein Staub, der mir enorm zusetzte, so dass ich eine schwere Bronchitis bekam und dies zu einer ALLERGIE gegen Tabak- rauch führte, in dem auch so ein Gift ist wie im Schleifstaub der tropischen Hölzer, dem Curare Pfeil- gift.

Es ist wirklich schlimm, dass man nicht unter Leute gehen kann ohne immer wieder in eine Tabak- rauchwolke zu kommen, wo man diese Gifte einatmen muss.  Deshalb bekam ich vor einigen Wo- chen wieder eine schlimme Bronchitis, mit Verschleimung von Hals und Rachen, unter dem ich Wochen lang schwer leiden musste.  Sogar die Medikamente, die ich im Regionalspital Ilanz erhielt, halfen mir kaum, weil ich ja täglich immer wieder einen Atemzug Tabakrauch erwischte.

Jetzt versuche ich sofort den Atem anzuhalten und wieder auszuatmen, wenn ich Tabakrauch rie- che.  So kann ich vermeiden, dass wieder eine Bronchitis ausbricht.

Sobald ich mein Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen kann und genügend Geld zur Ver- fügung habe, werde ich mich dafür einsetzen, dass auch in der Schweiz wie in Bhutan das Rau- chen verboten wird:

Rauchen in Bhutan verboten

Als erstes Land der Welt hat das Himalaya- Königreich Bhutan am 17. Dez. 2004 das Rauchen in der Öffentlichkeit sowie jeglichen Kauf u. Verkauf von Tabakwaren verboten.

Im Internet über Google findet man über diese Meldung reichlich weitere Informationen.

Ich meine ganz klar:

Wer raucht ist doof.    Rauchen macht doof.   

Und nicht nur dies:  Das Rauchen schädigt offenbar auch das Umweltbewusstsein, denn überall liegen Zigarettenstummel herum wie hier beispielsweise am Bahnhof Ilanz:

Es ist wichtig zu wissen, dass ein einziger Zigarettenstummel etwa 1'200 Liter Trinkwasser vergiftet und unbrauchbar machen kann

So oft muss ich Zigarettenschachteln auflesen am Wegrand.  Auch dies ist ein schwer wiegendes Littering- Müllproblem.

Raucher sind mir unsympathisch, weshalb ich jeweils einen Bogen um sie mache, nicht nur wegen dem Rauch.  Mit Rauchern kann man auch nicht vernünftig diskutieren, weil sie "vernebelt" sind und nicht klar denken können.

Hier noch eine Pressemeldung über eine Studie, welche die Unterschiede bei Zwillingspaaren fest- stellte, je nachdem sie rauchen oder nicht:

Nicht ganz neu, aber in der Deutlichkeit doch erstaunlich sind die Resultate einer Studie der Case Western Reserve University in Cleveland USA.

Von den 79 untersuchten Zwillingspaaren schnitten die Raucher in Sachen Hautbild drama- tisch schlechter ab:  Ihre Oberlider hingen herunter, sie hatten deutliche Lid- und Tränen- säcke, eine fahlere Haut und ausdrucklosere Augen.  Dazu eine markante Nasolabialfalte und eine auffällige Tendenz zu Hängebacken.

Es ist unverständlich, dass es Leute gibt, welche noch rauchen, nachdem sie den Text auf der Zigarettenschachtel gelesen haben:

  1. "Rauchen führt zu Verstopfung der Blutgefässe und verursacht Herzinfarkte und Hirnschläge."

  2. "Rauchen führt zu Krebs der Mundhöhle."

  3. "Wenn Sie rauchen, sterben Sie früher."

  4. "Rauchen kann zu Durchblutungsstörungen führen und verursacht Impotenz."

  5. "Wenn Sie rauchen, sterben Sie früher."

  6. "Rauchen ist tödlich."

  7. "Schützen Sie Kinder - rauchen Sie nicht in ihrer Anwesenheit !"

  8. "Lebenslange Raucher verlieren im Durchschnitt 14 Jahre ihres Lebens."

  9. "Rauchen fügt Ihnen und Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu."

10. "Rauchen macht sehr schnell abhängig."

11. "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs."

12. "Rauchen lässt Ihre Haut altern."

Wer da trotzdem raucht, ist ja ein richtiger Idiot.  

Da muss ja man sagen:  "Rauchen macht doof" und "Nur wer doof ist, raucht."

 

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Rauchfreie Lehre – Start in ein weiteres Projektjahr

Bereits zum sechsten Mal können sich Lernende beim Projekt Rauchfreie Lehre anmelden. «Mach mit und gewinn doppelt: Eine gesunde Lunge und attraktive Preise» – mit diesem Slogan begleitet das Projekt Rauchfreie Lehre Jugendliche durch ihre Ausbildung. Das Projekt motiviert, bei der Arbeit und in der Freizeit rauchfrei zu bleiben oder zu werden. Anmeldeschluss ist der 8. Nov.2016.

Das sieht die Lungenliga Graubünden gerne. 

Eine Medienmitteilung der Lungenliga Graubünden

Mit der Anmeldung sagen die Lernenden ja zu ihrer Gesundheit u. nein zu jeglichen Tabakproduk- ten inklusive E-Zigaretten u. E- Sishas.  Rauchfreie Lehre bestärkt Nichtrauchende in ihrer Haltung und unterstützt Rauchende mit einer kostenlosen telefonischen Rauchstoppberatung. Wer sich vom 8. November 2016 bis am 30. Juni 2017 an die Projektvereinbarungen hält, kann tolle Preise gewin- nen.  An der grossen Schlussverlosung werden 17 Wochenenden im Europapark Rust für zwei Per- sonen, 40 Konzertgutscheine und 60 Bargeldpreise vergeben.  Als Hauptgewinn lockt ein zweiwö- chiger Sprachaufenthalt in ein europäisches Land der Wahl. 

Im vergangenen Projektjahr haben sich über 12'800 Lernende für ein rauchfreies Lehrjahr entschie- den.  Bei den Ausbildungsbetrieben u. Berufsfachschulen steigen die Teilnehmerzahlen stetig an. Rund 2‘150 Ausbildungsbetriebe und 140 Berufsfachschulen haben am Projekt teilgenommen und so die Jugendlichen in ihrer Rauchfreiheit unterstützt.

Anmelden können sich Lernende vom 1. bis 4. Lehrjahr und Absolventen eines Brückenangebotes sowie Ausbildungsverantwortliche aus Unternehmen und Berufsschulen unter:

 www.rauchfreielehre.ch.   

Das Anmeldeportal ist bis am 8. November 2016 offen.

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Hier eine weitere nette Melodie aus meinem Kompositions- Repertoire:   Polka d'Andiast

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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