8. Begegnung mit Rindern im Wald

Heute Montag, 5. Oktober ging ich wieder auf einen grösseren Rundgang durch Feld und Wald bis zum Recyclingwerk unterhalb von Rueun ( etwa zweimal 4,5 Km ).

Da begegnete ich im Wald einem Rudel Rinder, die sich mir interessiert näherten, als ich mich auf eine kleine Ruhebank setzte.  Ein Rind war besonders zutraulich und liess sich Stirne und Wang- en streicheln und Hals und Rücken kraulen.  Das versuchte ich einhändig zu fotografieren, was mir nicht so recht glückte, aber immerhin sie Situation zeigt:

Das Rind genoss offenbar meine "Behandlung" und stupste mich am Knie: "Bitte noch etwas mehr !"

Nachher ging ich wieder weiter und merkte, dass mir das Rudel folgte.   Ich wehrte sie aber ab und so begriffen sie, dass sie mir nicht folgen sollten und ich rannte dann weg, dass sie mich nicht mehr sehen konnten.   

Die Rinder markierten natürlich auch ihre Anwesenheit mit "Sonnenkuchen" wieder dieser hier:

Aber auch wenn fünfzig oder mehr Fliegen drauf sitzen und sich daran gütlich tun, sind diese Kuchen für uns halt nicht essbar.   Immerhin sind diese Kuhfladen bester Dünger für den Boden.

So kam ich dann schließlich zur Recyclinganlage, wo eifrig mit schweren Maschinen gearbeitet wurde, wie man hier sehen kann:

Da wird allerhand Schrott vom Tiefbau zerkleinert und sortiert nach Sand und Steinen um wieder für den Strassenbau verwendet werden zu können.

Dort ist auch der Wendepunkt meines Rundganges, wo ich auf der anderen Seite des Vorder- rheines auf einem schönen Waldweg zurück nach Ilanz gelangen kann.  An diesem Weg fasziniert mich jeweils eine mutige Zwillings-Tanne, welche sich an der oberen Ecke eines Felsen festge- krallt hat.    Ob sie nicht bald einmal abstürzt ?

Jedenfalls haben einige Wurzeln keinen Erdreichkontakt mehr, so dass die zugehörigen Äste verdorrt sind, wie man sieht.  Etwa ein halbes Jahr später, am 13.März 2016 sah es dort so aus, nachdem die Forstarbeiter diese Tanne und die Bäume daneben gefällt haben um zu vermeiden, dass sie plötzlich auf die Strasse runter stürzen:

Da komme ich auch an einer neuen Ruhebank und einem Brunnen vorbei, wo mir ein Fussgänger freundlicherweise mit meiner Digitalkamera ein Bild von mir knipste:

> vergrössertes Bild

Von dort sind es noch etwa 20 Minuten bis zurück nach Ilanz.   Am Wegrand ist auch da ein Pilz aus dem Boden geschossen.  Ich glaube es ist ein "Tintling", denn wenn man den dunkeln Rand berührt, bekommt man schwarze Finger, die nur mit Seife sauber zu bringen sind.

Nun sitze ich nach einem kleinen Abendessen wieder am PC und kreiere diese Seite.   Und dann wird es Zeit für eine herrlich warme Dusche und für die Nachtruhe.   Gute Nacht und schöne Träume !

<<<<<< O >>>>>>

> Nächste Webseite