Thyl auf Schaufelbagger

Freitag, 1.April

Dies ist kein Aprilscherz, aber für mich war es eine erfreuliche Erfahrung:

Auf meinem Morgenspaziergang sah ich wieder den Schaufelbagger, mit dem für die neue Abwasserleitung ein Kanal gebaggert wird.  Ich ging dorthin und machte dem Baggerführer ein Kompliment für seine perfekte Arbeit.  Und ich fragte ihn, ob ich mal hinein sitzen dürfe ?  Ja klar !   Also kletterte ich hinauf und stieg in den engen Führersitz hinauf u. sogleich erklärte mir der Mann alle Funktionen mit den Hebeln, Pedalen und mit den Druckknöpfen an den Hebeln.  

Er startete jetzt den Motor und ich konnte all die Funktionen mit Ausleger und Schaufel ausprobieren.  Nur nicht das Fahren, denn er stand ja auf den Ketten.   Aber hoppla, das ist gar nicht so einfach mit den vielen Möglichkeiten.  Da braucht es schon eine gewisse Übung um koordiniert arbeiten zu können.  Trotzdem machte es mir recht Spass, mal in einem Bagger sitzen und diesen in Bewegung zu bringen.   Leider hatte ich meine Fotokamera nicht dabei.  So ging ich zurück in meine Mansarde und holte die Kamera, musste dann aber noch eine Weile warten bis der Bagger- führer nach der Znünipause wieder dort war.

Ich fragte ihn ob er ein paar Bilder von mir machen würde, wenn ich im Bagger sitze ?   Gerne machte er dies und so sehen nun die Bilder nach Bearbeitung aus:

Das war nun für mich eine richtige Überraschung, denn sowas habe ich mir schon lange mal gewünscht.  Aber ich hätte nicht gedacht, dass dies ausgerechnet am 1.April möglich wird.   Anhand der Bilder ist ja zu sehen, dass es nicht nur ein Scherz war, sondern echt erlebt.  Aber keine feste Anstellung !   Das war nur ein Freundesakt.

Als Nächstes wünsche ich mir nun eine Woche lang Lastwagenführen und anschliessend eine Woche lang einen Bus führen zu dürfen.  Da habe ich ja schon Erfahrung machen können mit der Führung des Umzugswagens auf der letzten Strecke über 100 Kilometer bis Erling-Andechs in Oberbayern.  Und den Lastwagen des Chefs meiner Solar- technik- Firma in Burgdorf / BE durfte ich führen von Burgdorf bis an die Solarausstellung in Salzburg / Österreich und zurück in die Schweiz.   

Und als Top wünsche ich mir dann eine Fahrt auf dem Führerstand der Lok eines Zuges der Rhätischen Bahn von Chur über die Ebene nach Reichenau-Tamins, dann durch die Rheinschlucht hinauf nach Ilanz und von dort durch die Surselva hinauf nach Disentis.   Dort die Lok umparkieren ans andere Ende des Zuges ankuppeln lassen und zurück nach Chur.  Das wäre SUPER !  Ich kenne ja schon einen sehr netten, sehr tüchtigen Lokführer, mit dem ich gerne diese Tour unternehmen möchte und der sicher einverstanden ist, wenn ich die Bewilligung von der RhB Direktion erhalten habe.  Und dieser liesse mich wohl gerne an den Führerstand unter seiner Kontrolle nebenan.

Eigentlich wollte ich schon als Jüngling Lokführer werden, nachdem ich grosse Modelleisenbahnanlagen gebaut hatte.   Aber meine Schutzengel führten mich in eine andere, kreativere Richtung:  Technikum Winterthur, Abendtechnikum Zürich und eigenständige Weiterbildung zu Techniker- und Ingenieur- Fähigkeiten.  So war es mir eines Tages sogar möglich die zwei weltweit effizientesten, hervorragendsten Solarkraftwerksysteme zu entwickeln und zu patentieren.   

Dieses hier ist die POLYFLEX Prototyp- Messanlage auf dem Dach der Ingenieurschule in Burgdorf / Bern: 

 

Und dies war der Prototyp für das HELIOFOL- System, aufgestellt im Freien zur autonomen Betriebsmessung:

 

Und so etwa sieht dann ein grosses HELIOFOL - Solarkraftwerk aus auf einem grossen Feld oder in der Wüste:

 

Schon zwei solche Solarkraftwerke waren geplant in der südlichen Türkei und in  Katar / Nordafrika, wurden aber vom internationalen Bankensystem sabotiert und verunmöglicht !

Mit lieben Grüssen und mit besten Wünschen, Thyl STEINEMANN

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