Konfirmationsfeier und Ausflug

Palmsonntag, 20.März

Heute Vormittag läuteten die Kirchenglocken zum Palmsonntag.  Da sowohl der katholische als auch der reformierte Gottesdienst um 10 Uhr angesagt waren, entschloss ich mich in die reformierte Kirche zu gehen.   Nach dem Frühstück war es aber noch zu früh, und so machte ich noch einen Rundgang bis zur Eisenbahnbrücke und auf der anderen Seite zurück nach Ilanz, wo ich noch eine Pause machte, bis es Zeit war in die Kirche zu gehen.

Heute war also die Feier für die vier Konfirmandinnen und Konfirmanden, welche den Gottesdienst selbst organisieren und durchführen konnten.  Die Berner Pfarrerin überliess diesen Jungen die An- sagen, die Gebete und meist sogar die Begleitung der Lieder auf einem Keybord vorn in der Ecke des Saales.  

Eine Konfirmandin musizierte gekonnt auf einer linsenförmigen "Klangdose" von fast 70cm Durch- messer und erhielt grossen Applaus.   Auch die Konfirmandin am Keybord erhielt grossen Applaus für ihre konzertante Darbietung.

Die Pfarrerin sagte noch eine Fragerunde an, wo die Konfirmanden Eltern und Verwandte nach ihrer Meinung über Erlebtes fragten konnten.  Interessant, was da zu hören war.

Ich meldete mich auch für einen Beitrag und erhielt das Mikrofon.  Ich fragte die Konfirmanden ob ihnen klar ist, dass die in der Bibel erwähnten "Göttlichen Heerscharen" auf der untersten Stufe ihrer Hierarchie die "Schutzengel" haben.  Ich wünschte ihnen, dass sie mit ihren Schutzengeln Kontakt aufnehmen können und von Gott gesegnet werden.

Nach der Durchgabe von Mitteilungen durch einen Konfirmanden endete die Feier mit einem ge- meinsamen Lied.   Die vielen Besucher verliessen nun die Kirche.  Draussen auf dem Vorplatz hatte sich schon eine grosse Blasmusik hingesetzt und zu spielen begonnen:

Von der gegenüberliegenden Seit her gesehen sah es so aus:

Ganz erfüllt von dieser schönen, lebendig aufgelockerten Konfirmationsfeier ging ich wieder zurück in meine Mansarde und bereitete mir ein kleines, bescheidenes Mittagessen wie immer und legte mich danach noch eine Weile ins Bett für eine erholsame Siesta ( mit etwas Kopfschmerzen ).

Um 14 Uhr stellte ich mich bei der Bushaltestelle zur Ruscheinerstrasse hin und machte Autostopp.

Ich musste nicht lange warten, da hielt ein nettes Ehepaar an und nahm mich mit bis zur nächsten Bushaltestelle am Klosterweg.  Auch dort hielt bald ein anderes nettes Ehepaar an und nahm mich bis Ladir hinauf mit.

Von dort ging ich quer über die Trockenwiesen hinauf zur Alpstrasse und auf dieser bis zur Alp La- dir, wo die Strasse wegen vielem Schnee gesperrt war.  So kehrte auch ich um und machte mich auf den Abstieg über die Alpstrasse und setzte mich noch ans Strassenbord, wo ich ein kleines Tier oh- ne Kopf sich winden sah und etwas nebenan eine kleine Blindschleiche ohne Schwanz.  Da hat of- fenbar die Blindschleiche ihren Schwanz verloren, der sich selbständig machte. Sowas Lustiges !

Unterhalb von Ladir kam ich zur "Casa Edith", wo ich den neuen Besitzer antraf und ihm mitteilte, dass ich eigentlich dieses Haus erwerben wollte, aber nicht konnte, weil mir der Leiter der Grau- bündner Kantonalbank, Filiale Ilanz, 4,3 Millionen Franken unterschlagen hatte, die auf mein Konto angewiesen wurden und dass ich seither als "Obdachloser" grösste Existenzprobleme habe.

Auf der Autostrasse ging ich dann weiter bis unterhalb von Ruschein, wo ich den recht steilen Wald- weg benutzen konnte, hinunter bis zum Frauenkloster.  Auf diesem Waldweg verbreiteten sich an einer Stelle links und rechts viele Krokusse:

Dieser Ausflug hat mir sehr gefallen und gut getan.

Nach einem kleinen Abendessen setzte ich mich wieder an den Computer um die Bilder von der Kamera hinüber zu laden, zu bearbeiten und diese neue Seite zu kreieren.  Das wär's für heute.

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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