Unterwegs am Glenner- Fluss

Mittwoch, 16.März

Heute ging ich nach der Siesta nachmit- tags wieder auf einen grösseren Rund- gang entlang dem Glenner hinauf, den Waldweg, der recht vernachlässigt war.  Ich musste dauernd Äste vom Weg weg- räumen, die teilweise sogar den Weg un- passierbar machten.  Natürlich auch gros- se Steine, über die man stolpern könnte, wenn man nicht gut aufpasst u. Hunderte Tannzapfen, die auch gefährlich sein kön- nen, wenn man beim Hinuntergehen dar- auf steht und diese einfach unter den Schuhen wie Rollen wirken, auf denen man wegrollt und den Stand verliert.  

Ich sah viele Blumen, die schon den Früh- ling spürten, wie hier zu sehen: 

Krokusse verbreiteten sich sogar über den ganzen Weg:

Weniger schön ist die Getränkebüchse neben dem Weg, alles Andere als "ok" !  Ich habe sie natür- ich aufgelesen und mitgenommen, wie auch weggeworfene Papiertaschentücher u. PET- Flaschen.   

Nach der sehr steilen Stelle habe ich mich eine Weile am Wiesenbord ins trockene dürre Gras ge- setzt bis mein Puls wieder beruhigt war.  Nachher ging es wieder hinunter zur Valserstrasse.

So kam ich ans Ende des Glenner- Waldweges und hörte auf der anderen Talseite grossen periodi- schen Lärm.  Der kam von einem Holz- Umschlagplatz wo ein Laster mit Schredder am Werk war, wie hier zu sehen:

Der Mann im weissen Häuschen arbeitete souverän mit dieser Maschine, die mit dem Greifarm ganze Baumstämme packen und in den Schredder schieben konnte, der diese Stämme in wenigen Sekun- den hinein zog und schredderte.  Diese Holzspäne werden über den Auswurf in den nebenstehen- den Lastwagen gesprüht, was vom Mann mit der gelben Weste kontrolliert und gesteuert wird.

Da habe ich fasziniert eine Weile zugeschaut und einige Bilder gemacht, wie auch dieses:

Da wird gerade wieder ein Baumstamm hinein geschoben u. von der Stachelwalze hinein gestos- sen, während innen drin der Schredder den Stamm mit grossem Lärm zerstückelt.

Solche Dinge sieht ein Stadtmensch normalerweise nie.  Auch ich habe dies erstmals gesehen.

Ich habe dem Arbeiter auf dem Schredder gratuliert für seine super gute Arbeit und ging dann am Rand der Valserstrasse weiter Richtung Ilanz bis zur Stelle, wo der westliche Glennerweg beginnt, und dann auf diesem Feldweg zurück nach Ilanz.

Als ich zur Strassenkreuzung beim Hotel Rätia kam, sah ich wie sehr viele Autos Schlange stehen, bis sie endlich in die Kreuzung einfahren und in die Glennerstrasse abbiegen können.  Ich wartete noch einen günstigen Moment ab, bis keine Autos mehr von der Vorderrheinbrücke her kamen, dann begab ich mich mitten auf die Kreuzung und winkte der Kolonne zu, dass nun ungehindert in die Kreuzung hinein gefahren werden kann.  Da waren sicher viele Autofahrer froh, endlich zufahren zu können.  Nach ein paar Minuten war der Stau vorbei u. ich ging weiter, zurück in meine Mansarde.

Und nach einem kleinen Abendessen setzte ich mich wieder an den Computer um die Bilder von der Kamera hinüber zu laden, zu bearbeiten und diese neue Seite zu kreieren.  Und das wär's für heute.

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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