Suppensonntag

Sonntag, 13.März

Heute ging ich nach dem Frühstück auf einen grossen Rundgang Richtung Rueun auf dem ver- schneiten und vereisten Weg über die Felder und durch den Rheinuferwald bis zum Recyclingwerk Rueun.  Und dort auf der anderen Seite des Vorderrheins auf dem ebenso verschneiten und vereis- ten Waldweg zurück nach Ilanz.   Aber für den Gottesdienst um 11 Uhr wurde es recht knapp, denn ich betritt gerade mit den letzten Gottesdienstbesuchern genau um 11Uhr die Kirche.

Der beeindruckende Gottesdienst wurde bereichert durch mehrere Lieder der Kirchenchöre, die sehr schön sangen.

Dieser Gottesdienst wurde geleitet vom katholischen Pfarrer und von der reformierten Pfarrerin, die hier auf dem Bild zu sehen sind.   Das Thema des Pfarrers war "Gold", das glänzt, sehr wertvoll ist und auch Symbol des Göttlichen sei.   Das Thema der Pfarrerin war "das Warten".  Man warte ein ganzes Leben lang immer wieder auf Neues und sie erwähnte eine ganze Reihe von Beispielen.

Ich fühlte mich natürlich sehr damit angesprochen, denn ich warte ja schon mehr als drei Jahre dar- auf, endlich mein Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen zu können, wieder ein eigenes Heim zu finden und bewohnen zu dürfen und eine neue Lebenspartnerin zu erhalten, die ja in Ma- laysia schon sehnlichst darauf wartet, dass ich ihr mit ihrer erwachsenen Tochter die Reise in die Schweiz ermöglichen kann.

Nach dem Gottesdienst begaben sich Besucher zusammen in den Kirchgemeindesaal, wo bereits festlich getischt war, mit sehr hübschen Papierservietten, auf denen stand: "Guten Appetit und herzlich willkommen !".  Uns wurde eine sehr feine Suppe serviert, welche uns bestens sättigte.

Das gleichseitige Kreuz an der linken Wand verleiht dem Saal eine besonders gute Schwingung ( im Gegensatz zu einem "Todeskreuz" ).

Ich setzte mich neben eine alte, 93jährige Frau, der ich mich ein wenig annahm.   Ich fragte sie ob ich ein Bild von ihr machen dürfe, was sie mir gerne erlaubte:

Ihr Ehemann sei auch schon vor längerer Zeit gestorben.  Sie ist also auch verwitwet wie ich.  

Nach diesem Suppen- Zmittag ging ich zurück in meine Mansarde und genoss noch ein kleines Dessert:  Ein Becherlein Caramel- Pudding und ein feines Schokolade- Milchbrötchen.  Und danach legte ich mich wie gewohnt für eine Siesta ins Bett.

Gegen Abend ging ich nochmals auf einen Rundgang dem Vorderrheinufer entlang hinunter zum Glenner und an dessen Uferwegen hinauf bis zur Hängebrücke.  Von dort zurück nach Ilanz und weiter hinauf zur Eisenbahnbrücke, wo ich über den Fussgängersteg auf die andere Rheinseite gelangte und wieder zurück in die Mansarde.   Und dann war es wieder Zeit für ein kleines Abend- essen und nachher für diese neue Seite im Web Sirianer.

Wie gefallen dir meine Berichterstattungen ?   Das ist halt meine Art mich zu äussern, wenn ich Nie- manden mehr an meiner Seite habe.  Ich habe aber schon grosse Komplimente für mein Internet- Web erhalten.   Es sind ja auch wirklich höchst interessante Seiten darunter mit Informationen, wel- che man sonst kaum irgendwo finden kann.   

Deine Stellungnahme über meine E- Mail-Adresse Kontakt@nordica.ch  würde mich freuen !

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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