Gottesdienst im Frauenkloster

Sonntag, 6.März

Heute hat es die ganze Nacht durch geschneit und schon um 5 Uhr dröhnten Schneepflüge durch die Strassen und über Parkplätze.  So bin ich früh aufgestanden und setzte mich schon um 7h zum Frühstück.  Dann ging ich in wasserfesten Stiefeln mit rutschfester Sohle zum Spital u. zum Wald- weg und stapfte dort in etwa 25 cm tiefem Neuschnee zum Frauenkloster hinauf, was wirklich sehr anstrengend und mühsam war.  Und ich musste aufpassen nicht gerade von einer Schneelawine von einem Baum oder grossen Gebüsch hinunter getroffen zu werden.  Einige Gebüsche waren so von Schnee beladen, dass sie sich über den Weg neigten und ich mich einmal sogar auf den Boden bücken musste um unten durch zu kommen.

Ziemlich erledigt erreichte ich das Frauenkloster und ging dort hinein ins Kafi, setzte mich an ein Tischchen und ruhte mich eine Viertelstunde aus.

Dann begann in der grossen schönen Klosterkirche der Gottesdienst und ich setzte mich dort in die hinterste Bankreihe beim Eingang.  Sehr beeindruckend, was nun ablief mit den vielen weiss geklei- deten Ordensschwestern und einem Priester, mit schönen Liedern, gesungen vom Frauenchor und einige auch mit dem Publikum.

Zum Schluss begegnete ich noch dem Priester und übergab ihm meine Visitenkarte mit den Worten, dass ich ihm wie am Weltgebetstag auch mein "Friedenslied" übergeben möchte, das er aus meinem Web www.sirianer.ch von der Seite "Weltgebetstag" und von der Seite "Musik" herunter laden und ausdrucken und mit seinen Ordensschwestern singen kann.  Er freute sich darüber und bedankte sich bei mir herzlich.  

Erfüllt von der Teilnahme an diesem Gottesdienst ging ich nun weiter zur Ruscheinerstrasse, diese hinunter ins Tal und zurück in meine Mansarde, holte die Digitalkamera herunter und machte noch ein Bild von den riesigen Schneemassen, welche ein Schneepflug zusammen geschoben hatte:

Klar, dass dies Lärm verursachte !     Nun setzte ich mich noch an den PC um zu schauen ob ein wichtiges Mail herein gekommen ist und was die Online- Medien zu berichten haben.   Dann war es Zeit für eine kleine Mittagsmahlzeit mit anschliessender Siesta, während Giacen Tenz ( der Haus- Meister ) eine Maschinenwäsche machte, was mich aber nicht gross störte.

Gegen Abend machte ich noch einen Rundgang Richtung Strada, wo mich die Sonne enorm blen- dete, weil die Strasse vom schmelzenden Schnee nass ist:

Dies ist recht gefährlich für Autos, wenn man nicht recht sieht, was entgegen kommt.  So musste auch ich recht aufpassen um rechtzeitig beiseite zu treten, wenn ein Fahrzeug kommt.  Zum Glück hört man sie kommen !   

Über den Fussgängersteg der Eisenbahnbrücke der Rhätischen Bahn gelangte ich wieder auf die andere Seite des Vorderrheines und konnte dann aber auf dem Gehsteig nicht weiter gehen, son- dern musste auf der Strasse marschieren, denn die Schneepflüger haben allen Schnee auf das Trottoir geschoben:

Aber wohin mit dem vielen Schnee ?     Ich ging dann noch in die kath. Kirche, wo allerdings der Pfarrer gleich am Abschliessen der Türen war.    Ich konnte ihm noch sagen, dass ich gerne näch- stens einmal mit ihm ein Gespräch führen möchte, denn ich habe ihm einige wichtige Dinge mitzu- teilen und möchte ihm persönlich mein "Friedenslied" übergeben können.

Und nun habe ich nach einem kleinen, feinen Abendessen diese neue Seite kreiert und wünsche meinen lieben Leserinnen u. Lesern Alles Gute für die kommende neue Woche und Gottes Segen !

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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