Weltgebetstag

Freitag, 4.März

Heute ist wieder der alljährliche Weltgebetstag, zu dem ich mein selbst komponiertes Lied und ein Weltgebet beitragen möchte.   

Hier mein "Friedenslied" (als Notenbild) 

Und hier zum anhören, eingespielt von meinem befreundeten Organisten Lothar B. Werner auf seiner Heimorgel: "Friedenslied"  (mp3  File).

Wenn ich zum Schlafzimmer- Fensterchen hinaus schaue, sieht es heute so aus mit etwa gut 7cm Neuschnee:

 

Da hoffen wir, dass alle Menschen ein warmes Zuhause haben, auch wenn es nur eine Notunterkunft ist, wie bei mir.

So wollen wir beten, wie mir heute Nacht beigebracht wurde:

Vater Unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name.  

Dein Reich komme.  Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.  Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.   Und führe uns wenn wir in Versuchung kommen.

Erlöse uns vom organisierten Bösen, von Kriegen, Vertreibung und Krankmachung. 

Und sorge dafür, dass der immense Reichtum auf der Erde sozial gerecht verteilt wird, vor Allem an die Ärmsten und an die Not Leidenden.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.

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Abends spazierte ich noch etwas in der Stadt Ilanz umher bis die katholische Kirche um 18.45h innen beleuchtet und geöffnet wurde.  Dort war eine Feier im Rahmen des Weltgebetstages ange- sagt, organisiert von Frauen aus Kuba.  Ich nahm an dieser Feier Teil, die mit Liedern aufgelockert wurde und mit Sprüchen, welche die etwa 35 Teilnehmerinnen der Feier mitsprechen konnten, nachdem der Spruch auf eine Leinwand im Chor vorne projiziert wurde u. von Allen gesehen wird.  

Ich hätte gerne mein "Friedenslied" vorgetragen mit Orgelbegleitung, was ich aber nicht vorbereiten konnte, weil der kath. Pfarrer tagelang abwesend und die Organistin nicht zugänglich war.

So stand ich gegen Ende der Feier während einem Lied auf und ging zur Empore hinauf um mit der Organistin zu sprechen.  Diese war aber nicht dort oben, vielmehr folgte mir die Pfarrerin und sagte mir, dass ich da jetzt nichts unternehmen solle, sie werde mir aber ganz sicher eine Gelegenheit dazu schaffen mein Friedenslied vorzustellen.

So endete die Feier und Alle begaben sich noch ins Kirchgemeindehaus, wo der Frauenverein zu Kaffee, Tee und Kuchen einlud.

Ich genoss ein Stück herrliche Rüeblitorte und eine Tasse Tee.  Gegen Ende dieser Verpflegung, wo intensiv diskutiert wurde, klopfte ich an meinen Teller und bat um kurze Aufmerksamkeit:  

Sofort war es still und ich konnte erklären, dass ich extra für den heutigen Weltgebetstag mein Friedenslied vorstellen möchte.  Leider war Niemand unter den Gästen, der am Klavier die Melodie hätte spielen können.  So sagte ich halt: "Ich bin zwar kein Sänger, aber ich werde versuchen das Lied selbst zu singen".   Das gelang mir auch und ich erhielt grossen Applaus, denn die vielen Frauen und Dominikaner Ordensschwestern waren offenbar vom überzeugenden Text begeistert, der heisst:

"Gerechtigkeit werde auf Erden und Friede überall, ein Paradies im Werden, 

die Engel jubeln im All".

> Hier ist nochmals das Notenbild meines Friedensliedes.

Es war für mich eine grosse Freude, mein Friedenslied doch noch erfolgreich vortragen zu können.

Möge dieser heutige Weltgebetstag viele Menschen zur Einsicht bringen, dass auch sie immer wie- der etwas beitragen können für Frieden und Gerechtigkeit auf Erden !

Mit lieben Grüssen und Gottes Segen, Thyl STEINEMANN

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