Unterwegs

Dienstag, 1.März

Heute Vormittag wollte ich wieder zum Rundgang Spital - Kloster - Ruscheinerstrasse.

Aber da komme ich zu einem Verkehrshindernis gleich am Anfang der Via Sontga Clau Sura, wo ich ja in einer Mansarde überlebe:  Da steht ein riesiger Lastwagen mit herunter gelassener

hydraulischer Laderampe und zwei Arbeiter laden Material aus.  Da haben die Autos, welche von der Brücke her kommen ein grosses Problem auf der linken Strassenseite an diesem Lastwagen vorbei

zu fahren, aber nicht sehen können was entgegen kommt.  Da stellte ich mich gleich auf die Strasse und begann den Verkehr zu regeln, denn ich konnte gut sehen, was von oben her kommt und konn- te die Fahrzeuge von unten stoppen bis für sie wirklich gefahrlos freie Fahrt ist.  Und umgekehrt stoppte ich entgegen kommende Fahrzeuge, wenn schon einige Fahrzeuge hinauf fahren, links am Lastwagen vorbei.  Das gefiel offensichtlich den Lenkerinnen und Lenkern dieser Fahrzeuge, wenn sie risikolos gefahrlos kreuzen konnten, denn fast Alle lachten mich an und bedankten sich mit er- hobener Hand.  Mein Einsatz als "Verkehrspolizist" dauerte fast 40 Minuten, bis der Lastwagen weg fuhr und die Strasse an dieser unübersichtlichen Stelle wieder frei wurde.  Mir gefiel dieser sehr willkommene Einsatz.

Dann ging ich weiter auf den Rundgang vom Spital den Waldweg hinauf zum Kloster hinauf, die Ruscheinerstrasse hinunter und unten am Rand der Landstrasse nach Strada, ruhte mich auf der Sitzbank an der Landstrasse ein wenig aus, dann weiter nach Schnaus hinauf, den Feldweg weiter und unten durch wieder nach Strada zurück.  Als ich mich wieder auf die Bank setzte, starrten mich zwei Esel an. die bei einem Stall eingepfercht sind und nur ganz wenig Auslauf haben.   Da hatte ich mehr und mehr das Gefühl, ich sollte jetzt mal zu ihnen gehen und richtig Kontakt aufnehmen.   Erst kraulte ich den einen Esel ein wenig, dann kroch ich zwischen den Drähten des Elektrozaunes hin- durch zu den Eseln rein und nahm mit dem einen Esel nahen Kontakt, was ihm offensichtlich gefiel:

Der andere Esel, wohl der Jüngere, nahm aber Distanz von mir.  Ich konnte ihn nur auch ein wenig kraulen als er hinter dem älteren Esel stand.

Und so sieht der Pferch aus beim Stall:

Nun bin ich wieder in meiner Mansarde, sitze am PC und kreierte diese Seite, nachdem ich die Bilder entsprechend bearbeitet hatte.

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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