5. Gottesdienst und Orgelspiel

Heute Sonntagmorgen, 27. September, nachdem ich die neue Webseite über die Churer Schla- gerparade gerade fertig hatte, hörte ich das schöne Glockengeläute der reformierten Kirche in Jlanz.  Dies bewegte mich gleich wegzugehen zur Kirche und den Gottesdienst zu besuchen, der von einer älteren Frau gehalten wurde.  Hier das wunderschöne Kirchenschiff:

Nach dem Segen, als die Besucher die Kirche zu verlassen begannen, ging ich hoch zur Orgel- empore und begrüsste die junge, hübsche Organistin und gratulierte ihr für das schöne Orgel- spiel.   Ich fragte sie, ob ich als gelernter Orgelbauer ein Stück auf der Orgel spielen dürfe, wel- ches ich seinerzeit bei meiner Klassenkameradin Françoise Rothen erlernte, die mir einige Stunden Klavierunterricht erteilte und Harmonielehre beibrachte.   "Ja klar!" sagte die Organi- stin, übergab mir den Schlüssel zur Orgel und verabschiedete sich.

Ich setzte mich pochenden Herzens an den Spieltisch, suchte geeignete Register heraus und spielte einige Akkorde.  Dann spielte ich das Menuett ( fast fehlerfrei )  wie ich es fast täglich auf meinem Keyboard übe u. nachher noch einmal schneller und zum Schluss eine Reihe von ein- drücklichen Akkorden.

Ich war ganz glücklich, nun einmal auf dieser grossen schönen und gut klingenden Orgel spie- len zu dürfen und dass mir das Orgelspiel auch recht gut gelang. Vergnügt ging ich zurück in meine Mansarde und dann auf einen Rundgang, erst zur Sitzbank beim Klosterfriedhof hinauf, wo ich die schöne Aussicht über Jlanz in die Bergwelt genoss, dann am Kloster vorbei zur Ru- scheiner Strasse, diese hinunter und wieder zurück nach Jlanz in meine Mansarde.

So wurde es 12.20h und ich legte mich für eine Siesta etwa eineinhalb Stunden ins Bett.

Nach einer kleinen Verpflegung entschloss ich mich wieder einmal in Jlanz vor einem Kleider- geschäft beim Bahnhof auf meiner Schlüsselfiedel zu musizieren.  Zwei Frauen übergaben mir eine Spende für meine armen Flüchtlinge in Afrika.  Es war recht kalt, weil ein starker Wind blies und so verliess ich diesen Platz wieder nachdem die zweiten zwei Züge angehalten hatten und weiter fuhren.

Um 15.45h war ich also wieder zurück in der Mansarde, versorgte die Fiedel und ging dann auf einen grösseren Rundgang, nämlich wieder einmal dem Glenner Fluss nach hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter, wie auf der früheren Seite beschrieben.

Jetzt war aber der Fussweg stark mit gefallenem Laub bedeckt und die Hindernisse wie Wur- zeln, Äste und Steine waren kaum zu sehen.  Das war recht gefährlich.  Und deshalb dachte ich nun daran dem Stadtpräsidenten von Jlanz einen Brief zu schreiben und ihm zu empfehlen, dass dieser gerne begangene, aber immer gefährlicher werdende Weg möglichst rasch saniert wird, wo die gefährlichsten Stellen sind.  Vor Allem da, wo vorstehende Armierungseisen 10 bis 20 cm ungeschützt aus dem Boden ragen. Wenn dort Jemand stürzt, kann er sich schlimme, lebensgefährliche Verletzung zuziehen.

Um 18.25h war ich wieder in meiner Mansarde und bereitete mir ein kleines Abendessen wie üblich.  Und dann setze ich mich an den PC für diese neue Seite in meinem Web.

Ich stellte noch den alten Wecker auf 4.00 h, der aber dann nicht klingelte.  Aber ich erwachte trotzdem und guckte zum Fensterchen raus.  Es war eine eigenartige Stimmung, aber den Mond konnte ich natürlich nicht sehen, denn um diese Zeit ist er für uns im Tal unten bereits hinter den Bergen.  Ich schaute dann am Montagmorgen das "Blutmond- Spektakel" im Internet an:

http://www.blick.ch/news/ausland/naturspektakel-die-schoensten-bilder-des-xxl-blutmondes-id4206664.html

Hier ein Zeitrafferbild davon:

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