Auf dem Waldweg gefunden

Samstag, 6.Februar

Letzte Woche war ich wieder auf dem Waldweg südlich dem Vorderrheinufer unterwegs, der Boden war schneebedeckt und gefroren und so musste ich aufpassen nicht auszurutschen.  Nach dem passieren einer Gruppe von Arbeitern, welche mit Holzschlag beschäftigt waren, Äste und Laub weg räumten, spazierte ich weiter und sehe auf dem Boden einen kleinen verdächtigen Fleck.  Ich kehre mich um und schaue genau hin:  Da liegt ja ein totes kleines Spitzmäuslein, das offenbar im tie- fen Schnee verhungert und in der Kälte erfroren ist.  Ich las es auf, nahm es mit in meine Mansarde hinauf und verwahrte es im Kühlschrank.

Heute ging ich nun zum Schulhaus in Ilanz, läutete an der Tür des Abwartes und übergab ihm das Mäuslein für den Naturkundeunterricht.  Kaum ein Schüler wird schon einmal so ein Spitzmäuslein gesehen haben.   

Ich hoffe, dass der Lehrer dies auf beste Art und Weise den Schülern präsentieren wird.  Es ist sicher ein berührendes Gefühl für eine Schülerin so ein Mäuslein zu sehen und in die Hand nehmen zu dür- fen, denke ich.  

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

<<<<<< O >>>>>>

> Nächste Webseite