Endlich Neuschnee bis ganz hinunter

Dienstag, 5. Januar  

Heute konnte ich in der Papeterie Maggi den neuen Inhalt 2016 für meine Taschenagenda abholen.

Die freundliche junge Verkäuferin war so nett, dass sie mir erlaubte mit meinem Spenden- Münz zu bezahlen, aber das war recht aufwändig, denn die Münzen so geordnet hinzulegen, dass der Ge- amtbetrag übersichtlich wird und kein Fehler passiert, dauerte schon eine Weile.  So wie ich die Mün- zen auf meinem Tischchen auslegte, ist nicht zu erkennen, wie gross der Betrag ist.

Aber so geordnet mit je zehn Häufchen zu einem Franken ist die Übersicht gewährt:

Mit guten Wünschen für das Neue Jahr verabschiedete ich mich von der netten Verkäuferin und ich verliess die Papeterie wieder nach dieser Bezahlung.  Aber siehe da:  Es schneit was runter kann !

Ich ging noch zur Migros für einen kleinen Einkauf und schlich dann den Häusern entlang unter den Vordächern zurück zum Haus Maler Tischhauser, wo sich meine Mansarde im vierten Stock oben be- findet.  Ich schüttelte den Schnee ab vom Mantel und von der Strickkappe und stieg in die Mansarde hinauf.

Nun wollte ich ein Bild machen von der Stadt, mit der Rhätischen Bahn im Vordergrund.  Da musste ich aber noch 20 Min. warten, aber leider hat der Schneefall fast aufgehört - es fieserlete nur noch.  Aber die verschneiten Häuser, Bäume u. weisse Strasse sind auf diesem Bild gut sichtbar:

"Heute kann ich natürlich nicht nach Chur fahren um als Strassenmusikant aufzutreten", meinte ich, aber der Himmel tat sich gegen Mittag überraschenderweise auf, die Sonne kam und wärmte etwas.

So entschloss ich mich doch wieder nach Chur zu fahren, per Autostop und musste nur etwa 25 Autos vorbei fahren lassen, bis ein nettes Ehepaar anhielt und mich mit dem Schlüsselfiedelkoffer und dem Feldstühlchen bis zum Obertor in Chur mitfahren liess.

Dort waren es ja nur zwei Minuten bis zur Brotlaube, wo ich meinen ersten Auftritt hatte, dann wech- selte ich in die Rathaushalle, wo meine Melodien klingen wie in einem Konzertsaal und man mich weit in die Gassen hinaus hört.  Aber es zog ein kalter Wind durch die Halle, so dass meine Finger immer klammer wurden und ich wieder einpacken musste.  Ich ging zum Bahnhof, besorgte mir eine neue Mehrfahrtenkarte und ging zur Toilette, wo ich mir unter dem heissen Wasser meine Hände auf- wärmen konnte.  

Nun konnte ich beim Kleidergeschäft Manor nochmals eine gute halbe Stunde musizieren und dann mit einer Hosentasche voller Spendenmünz zum Zug gehen, der 15.56 h zurück nach Ilanz fuhr.

Abends war es mir möglich nochmals eine Rate an die Mansardenmiete beim Hotel Rätia zu bezah- len.   Und dann erstellte ich eine Übersicht über meine Tagebucheinträge des letzten Jahres, was recht interessant war, wieder an viele Erlebnisse erinnert zu werden.

>Hier wieder eine meiner Kompositionen, der "Traumwalzer" zum anhören.

Mit herzlichen Grüssen, euer Thyl STEINEMANN

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