41.   Raureif bei grosser Kälte

Sonntag, 27. Dezember.  

Heute war es am Morgen etwa 7 Grad minus, also recht kalt.  Der Himmel war leicht überzogen mit Schleierwolken und die Sonne kam nach 9 Uhr hinter dem Signina- Massiv hervor und begann etwas aufzuwärmen.   Aber am Schatten blieb es den ganzen Tag frostig wie hier zu sehen an den Stauden, Gräsern und Zweigen:

Schon gestern hatte es Raureif im Bereich des Vorderrheines, aber ich hatte meine Kamera nicht dabei.  So entschloss ich mich heute nochmals dort in den Wald zu gehen und Bilder zu machen.

Hier das zweite Bild: 

Faszinierend, wie sich hier an Stauden, Gräsern und an Zweigen an den Bäumen die Schneekristalle bilden und schöne Gebilde erzeugen !

Dann ging ich quer über die gefrorenen Felder auf die nördliche Talseite, am Aldi vorbei auf die Land- strasse gegen Ilanz und dann die Ruscheiner Strasse hinauf Richtung Kloster.

Auf der Ruhebank, wo ich mich meist hinsetze, befanden sich schon zwei Frauen, die mich begrüss- ten.  Ich setzte mich zu ihnen und es entstand ein sehr eingehendes Gespräch zwischen uns.  Denn sie wollten Genaueres über mich wissen, und so erzählte ich ihnen meine Schicksal- Geschichte der letzten sechs Jahre, seit dem Tode meiner Ehefrau Sylvia.  Ich habe mich dann mit allen guten Wün- schen von ihnen verabschiedet und sie gingen ins Kloster, wo sie zu tun haben.

Und ich ging weiter am Klosterfriedhof vorbei zum Waldweg, wo ich mich dann auf der Ruhebank auf halbem Weg hinunter zum Spital nochmals hinsetzte und längere Zeit dahin döste und die herrliche Sonnenstrahlung und Wärme genoss, bis es Zeit wurde um in meine Mansarde zurück zu kehren u.   ein kleines Zmittag zuzubereiten und zu essen.

Nachher legte ich mich hin für einen erholsamen Mittagsschlaf, wo ich aber im Halbschlaf schon wie- der an einer neuen Webseite herum studierte.   So geht die Zeit rum und ich hoffe, dass nun endlich der Tresor von meiner Sarah Jumil zu mir nach Ilanz gebracht wird, mit dessen Inhalt meine mehr- jährige Zeit als Justizopfer beendet werden kann und ich wieder ein eigenes Heim suchen und finden kann, wo ich genügend Platz haben werde für meine Schützlinge, die ich aus ihren miserabel geführ- ten Flüchtlingslagern befreien und zu mir holen möchte.

Astrologisch gesehen sind dafür zum Glück gute Voraussetzungen im Januar des Neuen Jahres.

Ich wünsche euch Allen, liebe Leserinnen u. Leser meiner Webseiten, ein gutes Jahresende ! 

Mit herzlichen Grüssen, euer Thyl STEINEMANN

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