35. Brand gegenüber in der Nacht

Dienstag, 15. Dezember.  

Heute Nacht erwachte ich wegen starkem Motorenlärm und ärgerte mich darüber, dass mitten in der Nacht solcher Lärm produziert wird.  Ich konnte mich aber nicht entschliessen aufzustehen um zu schauen wer der Verursacher dieses Lärmes ist.  Ich hörte zwar auch den Notruf eines Rettungsfah- rzeuges, ahnte aber nicht, dass direkt gegenüber auf der anderen Strassenseite des Hauses von Ma- ler Tischhauser wo ich oben meine Mansarde habe, ein Feuer ausgebrochen ist.

Giacen Tenz, der in der Wohnung unter mir wohnt, sei nachts auch erwacht ab dem Lärm und sah das grelle Licht vom Brand gegenüber, was ihn sehr erschreckte.

Heute bin ich auf meinem Rundgang dann die Klosterstrasse hinunter gegangen und zuunterst sehe ich einen Haufen von verbranntem Schutt am Strassenrand und an der Hausfassade gegenüber sind Rauchspuren und kaputte Fenster und Lamellenstoren.   Und jetzt habe ich im Internet auf der Seite von der "Südostschweiz" einen Bericht entdeckt über diesen Brand.

Nun ist mir natürlich klar wer diesen Lärm heute Nacht verursacht war:  Es war die Feuerwehr !

Im Bericht steht Folgendes:

Mehrere Zehntausend Franken Schaden und ein Verletzter

In einem Mehrfamilienhaus in Ilanz ist in der Nacht auf Dienstag ein Brand ausgebrochen. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Wohnung im ersten Stock wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Die Feuerwehr hat den Brand rasch unter Kontrolle gebracht. Pressebild:

Der 41-jährige Mieter, in dessen Wohnung es brannte, sowie eine Hausbewohnerin bemerkten den Brand am Dienstagmorgen um 2 Uhr.  Sie alarmierten umgehend die Rettungskräfte.  Ein weiterer Hausbewohner versuchte bis zum Eintreffen der Feuerwehr den Brand mit einem Wasserschlauch einzudämmen.

Brandverletzungen und Rauchvergiftung

Die Feuerwehr Ilanz/Glion rückte mit 25 Personen aus und brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Der Wohnungsmieter erlitt leichte Brandverletzungen und eine Rauchvergiftung. Er wurde zur Kontrolle ins nahegelegene Spital verbracht.

Die Brandursache ist noch unbekannt und wird durch die Brandermittlung der Kantonspolizei Graubün- den abgeklärt.  Die Höhe des Sachschadens wird auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt.

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Gott sei Dank, dass es nicht bei mir oben in der Mansarde gebrannt hat !

  Beste Wünsche und gute Nacht !   Thyl STEINEMANN

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