33. Unterwegs am St. Nikolaustag

Sonntag, 6. Dezember.  

Heute war es wieder sehr kalt und starker Frost bedeckte die Dächer, Wiesen und Strassen.  Bei der Bahn funkte der Stromabnehmer der Lokomotive wegen Lichtbögen ganz enorm.

Ich entschloss mich erst in die katholische Kirche an die Eucharistiefeier zu gehen aber ich verliess dann die Kirche nach 20 Minuten wieder u. ging zur reformierten Kirche hinauf, wo der St. Nikolaus- Tag mit einem speziellen Gottesdienst für Kinder gefeiert wurde.  Die ältere Pastorin sprach in einem schönen Berndeutsch zu den Gottesdienstbesuchern.  Neben Eltern und Großeltern und anderen Gottesdienstbesuchern waren sicher etwa 25 Kinder anwesend.  Sie wurden nach einer gewissen Zeit von der Pastorin nach vorne gerufen, wo ihnen eine Frau eine St. Nikolaus- Geschichte erzählte mit Bildern aus einem Buch, welche die Kinder mehrmals zum lachen brachten.

Draussen wartete eine junge hübsche Frau Julia mit ihrer braven Eselin auf die Kinder, welche nach dem Gottesdienst abwechslungsweise nacheinander auf der Eselin reiten durften:

Ich sei für die Eselin zu schwer, sagte Julia, aber knutschen liess sich das Tier von mir gerne:

Nach dieser netten Begegnung ging ich wieder auf einen Rundgang bis zum Kieswerk auf Feld- und Waldwegen, die teilweise noch schneebedeckt sind.  So stapfte ich mit knirschenden Schritten etwa drei Kilometer weit um dann die Bahngeleise zu überschreiten und auf der anderen Seite zurück auf der Strasse durch Schnaus und Strada nach Ilanz zu wandern.

Hier noch ein Blick zum beeindruckenden Gebirgsmassiv Signina:

Nun habe ich die neue Seite für mein Web fertig erstellt und werde nach einer herrlichen warmen Dusche zu Bett gehen und freue mich schon auf neue, faszinierend reale Träume und hoffe alles Gute für morgen Montag, wo ich wichtige finanzielle Entscheidungen treffen muss..

  Herzlichst und gute Nacht !   Thyl STEINEMANN

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