32. Unterwegs bei Frostkälte

Donnerstag, 3. Dezember.  

Heute war es wieder sehr kalt und starker Frost bedeckte die Dächer, Wiesen und Strassen, wie hier auf dem Bild zu sehen ist, das ich beim Rundgang zum Kloster hinauf von der ersten Ruhebank aus fotografierte: 

An schattigen Stellen blieb der Frost den ganzen Tag über wie hier auf meinem Rundgang zu sehen ist:

Erst ging ich den üblichen Waldweg hinauf zum Kloster und dann die Ruscheiner Strasse hinunter, wo ich unten gerade zuschauen konnte, wie die Arbeiter von der Kehrichtentsorgung die Silos leer- ten.  Ich trat hinzu und fragte sie ob ich ein Stück mitfahren dürfe.  Ja, sagte mir der stämmige Arbei- ter, ich könne bis zur Deponie mitfahren.  Also stieg ich in das Führerhaus hinauf und setzte mich zwischen den Fahrer und den Arbeiter.  Bei der Deponie angelangt stieg ich wieder aus und musste gleich zur Seite springen, da der Fahrer den Container in die Abfallmulde kippte, wobei Kehricht- säcke herum flogen...    Ich verabschiedete mich dankend von Beiden und machte mich auf den Rückweg gegen Schnaus und Strada.  Auch da war der Boden überall frostig wo die Sonne noch nicht hinkam.  Hier ist das Strassenbord am Schatten gewesen und die Wiese aber schon eine Weile an der Sonne:

Am späteren Nachmittag ging ich wieder in die Stadt, machte einen Besuch im Evangelischen Buch- laden, wo enorm viele schöne Bücher, Kalender und andere Dinge ausgestellt sind.  Ideal für Weih- nachtsgeschenke !   Dann ging ich zur reformierten Kirche wo ich Orgelklänge hörte u. gleich hin- ein ging und hinauf zur Orgelempore, wo ich die Organistin begrüssen und ihr beim üben zuhören konnte.  Ich fragte sie ob ich auch ein wenig auf der Orgel spielen dürfe und erklärte ihr, dass mir ihre Kollegin das musizieren auf der Orgel gestattete und mir den Ort zeigte, wo der Schlüssel für die Or- gel versteckt ist.  Dann erlaubte auch sie mir das spielen auf der Orgel und verabschiedete sich.

Mit viel Vergnügen spielte ich wieder eine Reihe schöner Akkorde und das Menuett, diesmal ganz perfekt, was mir richtig Spass machte.

Und dann ging ich wieder aus der Kirche auf den Rundgang bis zur Eisenbahnbrücke mit Fussgäng- ersteg um den Rhein zu überqueren und auf der anderen Seite zurück bis zur Stadtgrenze von Jlanz, während die Abendstimmung immer schöner wurde, wenn die Berggipfel im Abendrot erleuchteten.

Dann ging ich die Ruscheiner Strasse hinauf zum Kloster und den schönen Waldweg wieder hinun- ter bis zum Spital, während es schon recht dunkel wurde.

Nach einem kleinen Abendessen begab ich mich nochmals in die Stadt und fotografierte den Weih- nachtsbaum auf den Rathausplatz, der geschmückt wurde mit vielen Kugeln u. mit Lichtergirlanden:

Nun habe ich die neue Seite für mein Web fertig erstellt und werde nach einer herrlichen warmen Dusche zu Bett gehen und freue mich schon auf neue, faszinierend reale Träume.

  Herzlichst und gute Nacht !   Thyl STEINEMANN

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