29. Per Bahn nach Chur

Freitag, 20. November.  

Heute Vormittag hatte ich zwei wichtige Dinge vor.  Ich fuhr mit der Rhätischen Bahn nach Chur und liess mir bei der Auskunft erklären wo das Kantonale Handelsregisteramt an der Rohanstrasse ist.

Ich erhielt ein Stadtplänchen und die nette Angestellte zeigte mir auch wie ich am besten dort hin komme.   Es fing aber schon leicht an zu tropfen, zum Glück nicht fest, denn ich hatte keinen Schirm und keinen Regenschutz.

Auf dem Handelsregisteramt erklärte ich dem Angestellten, dass ich dringlich eine Bestätigung benö- tige, dass ich das "Siebenstern Hilfswerk für Kultur und Menschen in Not" in das Regis- ter eintragen liess, damit ich bei der Bank ein entsprechendes Konto errichten kann, was die Bank zur Bedingung setzte.  Er sagte mir aber, dass dieser Eintrag erst bestätigt werden kann, wenn ich die Eintragungsgebühren von über 450 Fr. bezahlt habe.   Immerhin erhielt ich aber eine Kopie von meinem Antrag für die Register- Eintragung.

Nun ging ich also wieder zurück zum Bahnhof und weiter zur Migros Bank Filiale und besprach mich mit dem Berater der Bank, Herrn Columberg.  Ich schilderte ihm ausführlich meine karitative Tätigkeit seit vielen Jahren, meine grossen Opfer, welche ich seither erbracht habe und dass der erste grosse Betrag, den ich auf meinem Konto erwarte von der First Lady aus Nigeria kommen wird, der bereits unterwegs ist.  

Ich hoffe nun sehr, dass die Migros Bank diesen Betrag annehmen wird und nicht wie die Leiter der Graubündner Kantonalbank Filiale und der UBS Filiale in Ilanz die auf mein Konto angewiesenen Be- träge refusierten ( ohne meine vorgelegten Dokumente zu prüfen, welche die Korrektheit der Beträge belegen) und meine Konti sperrten.  Denn ich brauche endlich einen grösseren Betrag um alle meine wichtigsten Pflichten zu erledigen und wieder ein eigenes Zuhause schaffen zu können.

Und dann wird es mir auch möglich sein einige meiner Schützlinge aus ihren Flüchtlingslagern zu befreien und zu mir in die Schweiz reisen zu lassen.   Darauf freuen sich besonders Sarah Jumil (in Weiss) und ihre erwachsene Tochter Aarifah.

So verliess ich also in guter Hoffnung die Migros Bankfiliale und schaute mich noch in den techni- schen Abteilungen der Migros herum, da mein Zug zurück nach Ilanz erst in 50 Minuten fuhr.  Ich staunte über das riesige Angebot an technischen Geräten in einem Turnhallen grossen Saal.  Da ist die Wahl für das richtige, geeignetste Gerät gar nicht so einfach, wenn man eine neue Digitalkamera oder ein Tablet usw. kaufen möchte.

In Ilanz war es schon dunkel und regnete.  Wieder in meiner Mansarde bereitete ich mir gleich mein übliches kleines Abendessen und setzte mich nachher an den Computer um die Mailbox zu kontrol- lieren und diese neue Seite anzufertigen.  

Ausserdem kontrollierte und überarbeite ich eine Anzahl meiner Kompositionen, und bei zwei Kom- positionen erarbeitete ich noch die zweite Stimme, da nur die erste Stimme vorhanden war. 

Etwa so werden meine Hefte aussehen:

Es ist ja wichtig, dass die Notenvorlagen perfekt sind, wenn ich sie endlich veröffentlichen kann.  Aber dazu braucht es eben auch recht viel Geld.

  Herzlichst, Thyl STEINEMANN

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