23. Unterwegs

Donnerstag, 5. November.  

Heute gibt es nicht viel zu erzählen.  Aber auf meinem Rundgang am Morgen zum Kloster hinauf habe ich ein besonders schönes Ahornblatt gefunden:

Zum Grössenvergleich legte ich einen nagelneuen Fünfliber auf das Blatt, welchen ich kürzlich als Spende für meine schönen Melodien erhielt, die ich auf meiner Schlüsselfiedel erklingen lasse.

Nach der mittäglichen Siesta ging ich wieder einmal mit der Schlüsselfiedel zum Mundaun Center, setzte mich nebenan im Park auf die Ruhebank und begann zu musizieren bis ich alle meine Melo- dien durchgespielt hatte, die ich auswendig spielen kann.  Zwei, drei Leute kamen doch zu mir und spendeten mir einige Münzen, mit denen ich nach dem Nachmittagsrundgang einen halben Liter feinen Ananas-Saft besorgen konnte.

Am späteren Nachmittag ging ich nochmals auf einen Rundgang nach Strada und über die Feldwege zurück nach Jlanz.  Da kam ich an einer grossen Rinderweide vorbei wo eine Kuh am anderen Ende der Weide unablässig muuuhte,  muuuhte.  Ich ging dorthin und sah, dass ihr Kälbchen unter dem Weidedraht hindurch ins tiefe Gras entwichen ist und ihre Mutter wollte, dass es nun wieder zurück in die Weide kommt, das Kälbchen aber nicht.  Mir tat diese Situation leid und so entschloss ich mich auch ins tiefe Gras zu gehen und ich scheuchte das Kälbchen unter dem Weidedraht hindurch zu- rück zu seiner Mutter in die Weide.   

Dessen Mutterkuh bedankte sich bei mir mit einem besonderen MUUUH und ich verliess dann die ganze Herde, welche aus Neugier auch zu mir heran gekommen war.  

Meine Kamera hatte ich nicht dabei, so dass ich hier leider kein Bild von diesem Erlebnis zeigen kann.  Aber du kannst dir diese Situation sicher gut vorstellen, nicht ?

Zurück in meiner Mansarde bereitete ich mir mein übliches kleines Abendessen und setzte mich nachher an den Computer um diese Seite zu kreieren und ins Netz zu stellen.

Herzlichen Gruss und alles Gute !   Thyl STEINEMANN

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