22. Unterwegs

Mittwoch, 4. November.  

Als ich heute Vormittag wieder das Haus verliess für einen kleineren Rundgang, sah ich den Postboten her- an sausen, fast lautlos mit seinem Elektromobil:

Das ist wirklich intelligent und passt zur "Energiestadt" wie sich Jlanz ja nennt.   Der Pöstler fährt damit auch den Berg hinauf zum Kloster, wie ich gesehen habe, und zwar recht rassig !   Ich ging dann diese kleine Strasse zum Kloster hinauf, wo ich etwa auf halber Höhe in einem Garten diesen Schilfstrauch sehe:

Offenbar gedeiht Schilf nicht nur am Wasser, sondern kann auch in einem Garten eine echte Zierde sein.

Am Nachmittag machte ich mich auf zu einem grösseren Rundgang.  Da kam kam ich erst am Schulhaus vorbei und freute mich wieder an den farbigen Latten des Zaunes, welche von den Schülern ganz fröhlich bemalt wurden.  Hier sind aber nur etwa die Hälfte der Latten zu sehen.  

Da kann man wirklich sagen:  "Schule in Bewegung"

Dann ging ich durch den "Paradieswald" zur Hängebrücke und den Weg östlich des Glenner Flusses hinauf. Diese Wege sind jetzt voller Blätter.  Ich stellte fest, dass seit meinem letzten Rundgang dort Niemand die Hindernisse auf dem Weg weggeräumt hat.  So musste ich wieder sehr viele Äste und Steine wegräumen.

An der ziemlich gefährlichen Stelle, wo es unterhalb des Weges etwa 30 Meter fast senkrecht runter geht, heisst es "Aufgepasst -- da darf man keinesfalls ausrutschen ! "   Dort sieht es nämlich so aus: 

Am Ende dieses Weges kommt man auf die Valser- Autostrasse.  Ich versuchte Autostopp zu machen, aber alle Fahrzeuge brausten an mir vorbei.  So ging ich halt dann doch zu Fuss Richtung Jlanz bis ich diese Strasse verlassen und den Fussweg am westlichen Glennerufer nehmen konnte.

Dieser Ausflug hat mir gut getan.  Zurück in meiner Mansarde meldeten sich nun Hunger und Durst.  Es war auch schon Zeit für ein Abendessen.

Nun sitze ich wieder am Computer um die Bilder von der Kamera hinauf zu laden und zu bearbeiten und um diese neue Seite in meinem Web zu erarbeiten, was doch recht viel Arbeit gibt.  

Ich bin jetzt sehr gespannt was in den nächsten Tagen auf mich zukommen wird.  Ich hoffe das Beste, dass meine Zeit der "Verbannung" nun endlich beendet werden kann und ich möglichst bald wieder ein eige- nes Heim haben werde. 

Herzlichen Gruss und alles Gute !   Thyl STEINEMANN

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