2. Grossbaustelle in Chur

Heute Donnerstag, 24. September rieten  mir meine Schutzengel wieder nach Chur zu fahren mit der Rhätischen Bahn um auf meiner Schlüsselfiedel meine schönen Melodien erklingen zu lassen.  So nahm ich wieder um 12.24h den Zug und kam kurz nach 13h in Chur an.  Dort schleppte ich meinen schweren Instrumentenkoffer mit der Schlüsselfiedel zur Rathaushalle.   Unterwegs kam ich zur Baustelle, wo diverse Leitungen neu erstellt werden:

Dann musste ich die Grossbaustelle an der Hauptstrasse umgehen und fotografierte die Situation mit dem gigan- tisch grossen Pneukran mit 8 Rädern und einem Ausleger, der teleskopmässig ausgezogen werden kann mit 6 ineinander verschiebbaren Rohren, so dass der Kran mehrere Tonnen auf über 25 Meter anheben u. umplatzieren kann, wie man das auf diesen Bildern sieht.   

Es geht hier, wie mir ein Bauarbeiter erklärte, um die Erstellung einer Transformatorenstation neben der Strasse.

Von der anderen Strassenseite aus gesehen sah es so aus:   Rechts ist einer der Mammutbäume zu sehen.

Und dann geht es weiter durch die Gasse zu der Rathaushalle, wo ich jeweils am liebsten und längsten musiziere:

Heute habe ich nicht sehr viele Begegnungen gehabt, aber immerhin so viele Spenden erhalten, dass sich die Fahrt nach Chur gelohnt hat.   Eine junge Frau war von meiner Musik begeistert, denn sie war schon mehrfach in Schweden und versteht auch Schwedisch.  Das war eine sehr nette Begegnung mit Umarmung.

Es war aber sehr kalt in Chur und so war es zunehmend mühsam mit so kalten Händen zu spielen.  Ich nahm dann halt schon den Zug um 15.56h für die Rückfahrt nach Jlanz.

Zurück in Jlanz in meiner Mansarde versorgte ich die Schlüsselfiedel und ging auf einen Rundgang durch die Stadt Jlanz und auf Umwegen zur ersten Rheinbrücke oberhalb Jlanz und dann die Ruscheiner Strasse hinauf.  

Aber was sehe ich für einen komischen braunen Fleck am Strassenrand?   Ich bücke mich und kann ein kleines Mäuschen auf meine Hand nehmen, das dort tot lag.  Ich packte es sorgfältig in ein Papiertaschentuch und nahm es mit zurück in meine Mansarde hinauf um es zu fotografieren, hier in natürlicher Grösse:

Das arme Tierchen hat wohl eine giftige Beere gegessen oder sonst etwas Ungeniessbares, was es nicht überlebt hat --- traurig !

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