19. Unterwegs

Auch mitten in der Stadt Jlanz kann man schöne Dinge sehen, wie beispielsweise diesen kleinen Baum an der Bahnhofstrasse heute Vormittag:

 

Von dort habe ich auch einige ganz schöne Blätter vom Boden aufgelesen, wie dieses hier:

 

 

Aber die Leute laufen dort völlig unaufmerksam vorbei, mit der brennenden Zigarette in der Hand oder mit ihrem I- Phone beschäftigt.   Umso mehr freut es mich, wenn ich dir eine kleine Freude bereiten kann mit meinen Schilderungen und Bildern.

Nachdem ich viel Zeit aufwendete um Bilder zu bearbeiten ging ich mitttags ( ohne Mittagessen ) mit meiner Schlüsselfiedel, dem Feldstühlchen und mit einem Schild "Chur" zum Platz an der Flimserstrasse, machte Autostopp und zählte all die Autos welche an mir vorbei fuhren.   Mit der Zeit verleidete es mir und ich ent- schloss mich nach dem 75. Auto zu Fuss Richtung Flims etwa eineinhalb Kilometer weiter zu marschieren bis vor die Tankstelle von Schluein, wo die Fahrzeuge auch von der Hauptstrasse her kommen.  Dort musste ich nicht mehr so lange warten, ein Ehepaar hielt an, liess mich einsteigen mit der Schlüsselfiedel im Kofferraum und fuhr mich bis zum Obertor in Chur.  Unterwegs erzählte ich ihnen Vieles über mein der- zeitiges Schicksal, das sie sehr interessierte.

Ich begann mein Musizieren wieder in der "Brotlaube" und wechselte nach etwa 40 Minuten zur Rathaus- halle, wo es so gut klingt wie in einem Konzertsaal.  Dort konnte ich wieder viele Leute mit meinen schönen Melodien begeistern, die man bis weit in die Gassen hinein hört.  

Nach einer guten Stunde entschloss ich mich wieder zur Bahn zu gehen und den Heimweg anzutreten.  Ich erhielt genügend Spenden, dass ich das Bahnbillet lösen konnte und noch eine Tasche voll Münzen für nötige Lebensmittel am Montag verwenden kann.

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