18. Unterwegs

Heute Mittwoch, 28. Oktober habe ich gegen Abend einen kurzen Brief an meinen Freund in Cast- risch geschrieben mit der Bitte um ein kurzfristiges Darlehen, damit ich die verlangte Gebühr noch zahlen kann, für die Überbringung der Erbschaft von Sarah Jumil von Madrid zu mir nach Jlanz.  

Mit diesem wichtigen, dringlichen Brief in der Tasche bin ich dann per Autostopp nach Castrisch gefahren.   Den Brief habe ich dort durch das Katzentürchen in die Küche hinein geschoben, da offensichtlich Niemand zuhause war ( auch kein Auto vor der Garage ).

Dann ging ich aber zu Fuss zurück nach Jlanz dem Bahndamm entlang und über die gemähten Wiesen und Kuhweiden.  

An einem schönen Bauernhof riefen mir junge Kälbchen zu, "ich solle doch zu ihnen kommen ! "   Ich liebe ja Tiere und so ging ich zu ihnen an ihre Koppel und ging sie kraulen und streicheln, was ihnen offensichtlich gefiel.   Und die schwarze Hofkatze wollte auch noch gestreichelt werden.   Dann verliess ich den Bauernhof wieder und ging auf dem Weg weiter bis zum Restaurant Glenner, wo ich wieder neben der Strasse auf dem Fußgängerweg weiter wandern konnte.

Und hier nochmals so ein schönes Herbstblatt in Herzform, das ich unter einer Linde aufgelesen habe:

Erstaunlich die perfekten Rispen und lustig, der gezackte Rand !   Da denke ich natürlich zurück an eine Freundin, die ich mal hatte vor bald sechzig Jahren, mit der zusammen unser verbindendes Symbol eben solche Herzblätter von der "Linner Linde" waren.

Du darfst auch dieses Bild gerne verwenden um Jemandem eine Freude damit zu bereiten, zusam- men mit einem Geburtstagsgeschenk, einem lieben Brief oder mit was auch immer.

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