Unterwegs in die Höhe

Dienstag, 24. Januar  

Ich entschloss mich heute Nachmittag wieder in die Höhe zu gehen, da Ilanz schon wieder im Schat- ten liegt, weil die Sonne so tief steht, dass sie sich hinter dem Piz Mundaun versteckt.

Ich stellte mich also am unteren Ende der Ruscheinerstrasse hin und bat meine Schutzengel, dass eine nette Person anhält und mich nach Ruschein hinauf mitnimmt oder sogar nach Ladir.

Aber alle Autos fuhren an mir vorbei, entweder weil kein Platz für mich war oder weil kein Autostöp- pler erwünscht ist.   Ich tröstete mich aber damit, dass ich einfach geduldig warten muss bis die rich- tige Person kommt, welche das nötige Verständnis für mich hat, der eine Mitfahrt wünscht.

Tatsächlich hielt nach mehr als einer halben Stunde ein Auto an, darin eine sehr nette junge Frau, die mich gerne mitfahren liess, sogar bis nach Ladir hinauf, wo sie mich am Parkplatz bei der hübschen Kirche aussteigen liess und ich mich herzlich für die Mitfahrt bedankte.

Von dort ging ich den schneebedeckten Wanderweg Richtung Falera bis zur Ruhebank, die von den Strassenarbeitern sogar schneefrei gemacht wurde.   Ich setzte mich eine Weile hin und genoss die wärmende Sonne bis eine Gruppe Wanderer kamen, die ich bat von mir ein Foto zu machen mit mei- ner kleinen Digitalkamera.  Und so sieht dieses Bild aus, nachdem mir Peter John vom Bürocenter Ilanz meine Kamerabilder auf einen Memorystick hinüber lud, damit ich die Bilder auf meinen Com- puter hinauf laden und bearbeiten konnte:

Ich sehne mich sehr danach, bald mit meinen Schützlingen zusammen diesen Spaziergang machen zu können und uns auf dieser Bank auszuruhen mit der herrlichen Aussicht ins Tal hinunter und in die Berge wie hier beispielsweise nach Castrisch und Sevgein hinunter und zum Signina- Massiv hinüber.  Auf dem bewaldeten Bergrücken im Vordergrund liegt oben die Rieiner Alp, wo ich seiner- zeit mit Sylvia zusammen Heidelbeeren erntete:

So sieht der Wanderweg aus mit der hübschen Kirche von Ladir:

Wanderer haben an einem Schneehaufen eine lachende Skulptur geschaffen, an der ich bei den Augen noch ein wenig nachhalf:

Den Rückweg nach Ilanz musste ich zu Fuss bis weit unterhalb von Ruschein gehen, bis mich eine nette Frau mit ihrem Auto bis hinunter vor die Haustüre an der Via Sontga Clau Sura mitfahren liess.

Zurück in meiner Mansarde machte ich eine Maschinenwäsche mit der alten Waschmaschine zwi- schen den beiden Zimmern.  Die gewaschenen Unterkleider hing ich zum trocknen auf den Wäsche- ständer u. eine sehr verdreckte, nun gewaschene Gehhose hing ich an einem Kleiderbügel an der Decke auf.  Ein Heizlüfter wärmt den Raum, damit die Wäsche schneller trocknet.

Nun setzte ich mich an den Computer, bearbeitete die Bilder und kreierte diese Seite für mein Web.

Dazwischen bereitete ich mir ein ganz kleines "Znacht" mit Konfitürenbrot und einem Resten Milch- reis mit Sultaninen und mit einer Tasse Milchkaffee.

Hier noch ein Bild vom letzten Ausflug nach Ruschein und Ladir, mit der Kirche von Ruschein und mit einem Paraglider, der hier Kreise zog:

Ist doch lustig so einen Mann in der Luft zu sehen mit Skiern an den Füssen !   Aber die Skis erleich- tern den Start und die Landung mit dem Gleitschirm.

Nun werde ich bald Feierabend machen mit einer herrlichen warmen Dusche vor dem Zubettgehen.

>Hier noch eine passende Melodie von mir zum anhören:  "Il sot da Rien" op.240

Mit herzlichen Grüssen und mit besten Wünschen, euer Thyl STEINEMANN

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