Unterwegs bei starkem Bodenfrost

Donnerstag, 15. Dez. 2016.

Nach meinem bescheidenen Zmorge schon um 6.50h setzte ich mich wieder an den Computer um die wichtigsten Neuheiten zu erfahren, da ich ja keine Zeitung abonniert habe.  Aber da strotzt es nur von Unfällen und Verbrechen.  Man muss schon fast Glück haben, wenn man auch gute Nachrichten erfährt.

Dann ging ich nach Ilanz hinein in der Hoffnung am Bankomaten feststellen zu können, dass endlich das erwartete grosse Geld auf meinem Migros Bank Konto eingetroffen ist.  Aber leider immer noch nicht.  Und der Galliker Lastwagen fuhr an mir vorbei ohne anzuhalten, vielleicht mit einem neuen Chauffeur, der mich noch nicht kennt?

So ging ich halt mit den Händen in den Taschen wegen der Kälte, auf einen kleineren Rundgang zur Brücke der Rätischen Bahn und von dort aus den Waldweg Richtung Rueun bis zur Abzweigung nach Strada.  Nach der Bahnbrücke sehe ich am Wegrand drei Hundekacke, die ich aufklaubte und mit einem Hundekotbeutel in Strada im Robidog korrekt entsorgte.

Wie in diesem Bild zu sehen ist überall der Boden gefroren, wo nicht speziell gut die Sonne hin kommt, .  Übrigens sind dies die neuen Schuhe, welche ich vor kurzem beim Brockenhaus Grischun für nur 5 Franken erhielt.  Anfänglich schmerzten sie mich beim gehen, aber jetzt trage ich dicke, gestrickte Wollsocken drin und da kann ich nun fast schmerzfrei wandern.

Die kalten Temperaturen bewirkten auch an den Fahrleitungen der Bahn  eine Vereisung, welche eine starke Funkenbildung verursachten, wie hier in dem kurzen Video zu sehen ist.  Dies blendet nicht nur die Augen, sondern macht jeweils auch Lärm.                 

Zum Glück hatte ich gestern neben der Strasse einen schwarzen Fingerhandschuh gefunden, pas- send zum Handschuh, den ich vor längerer Zeit auch am Strassenrand fand.  Nun habe ich zum Glück wieder zwei Handschuhe, nachdem ich leider meine guten Handschuhe auf der Bergtour oberhalb von Ladir im Dickicht des Waldes verlor und trotz intensivem suchen nicht mehr fand.

Bei Strada ging ich die Strasse hinauf nach Schnaus und machte dort auf der langen Ruhebank eine Pause und genoss die wärmende Sonne und den schönen Ausblick in die Berge wie hier links der Piz Tumpiv, über dem seinerzeit Sylvia die zwei Ufos sah und rechts die Brigelser Hörner:

Von dort aus ging ich auf dem Waldweg zurück zur Ruscheinerstrasse, diese hinauf bis zur Bushal- testelle, wo ich jeweils den Verkehr regelte und dann am Frauenkloster und am Friedhof vorbei zum Waldweg, diesen hinunter zum Regionalspital und von dort zurück in meine Mansarde, wo ich Punkt 12h eintraf und mir wie gewohnt das kleine Zmittag bereitete und genoss.

Nach knapp zwei Stunden Siesta im Bett ging ich wieder nach Ilanz hinein um am Bankomaten den Kontostand zu kontrollieren.  Aber leider immer noch kein neues Geld, das ich seit Monaten erwarte und dringlich brauche um wichtige Aufgaben erledigen zu können..

So machte ich nochmals einen kleineren Rundgang dem Glenner nach hinauf bis zur Hängebrücke, dann auf dem Feldweg zur Brücke der Rhätischen Bahn und wieder den Waldweg bis zur Abzwei- gung nach Strada und von dort zurück nach Ilanz in meine Mansarde.    Da wärmte ich meine Hände unter heissem Wasser auf und setzte mich dann an den Computer für Korrekturarbeiten an meinen vielen Kompositionen, damit die Notenbilder perfekt sind.

Um 17.25h bereitete ich mir das kleine Abendessen und mache nun wieder Computerarbeiten um diese neue Seite ins Web www.sirianer.ch setzen zu können.

Heute werde ich früher duschen und zu Bett gehen, denn ich fühle mich etwas hergenommen von der Kälte.

Dies für heute.  Ich wünsche euch Allen noch eine wunderschöne Adventszeit bis Weihnachten ! 

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Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Spielmanns- Polska"  ( Opus 274 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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