Rauchen macht doof und krank

Montag, 5. Dez. 2016.

Der Winter zeigt sich mit Kälte bei minus 8°Celsius und mit starkem Frost.  Trotzdem ging ich auf zwei Rundgänge, musste aber Fäuste machen in meinen gepolsterten Fingerhandschuhen, damit meine Finger nicht unterkühlen.   Ich erfreute mich an den schönen Aussichten in die Umgebung und in die Berge und hatte genug Zeit zum denken.  

So kam mir die Idee, nun endlich einmal zwei spezielle Seiten in meinem Web zu kreieren, die sich mit den Themata "Rauchen" und "Softdrinks" befassen.   Da liegen doch überall Zigarettenpackungen, Zigarettenstummel und Softgetränkebüchsen herum.  Ich machte ja schon beim Bundesrat einen Vorschlag, dass er ein Littering- Gesetz einführt, mit welchem Leute empfindlich bestraft werden können, wenn sie Abfall einfach wegwerfen statt korrekt zu entsorgen.

Es ist auch unverständlich, dass weiter geraucht wird, nachdem auf den Zigarettenpackungen Warnungen wie folgt zu lesen sind:

  • "Rauchen macht sehr schnell abhängig"

  • "Rauchen kann zu Durchblutungsstörungen führen und verursacht Impotenz"

  • "Das Risiko einen Schlaganfall zu bekommen ist ungefähr 50% höher bei Rauchern als bei
      Nichtrauchern"

  • "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu"

  • "Rauchen führt zu Verstopfung der Blutgefässe und verursacht Herzinfarkte und Hirnschläge"

  • "Rauchen führt zu Krebs der Mundhöhle"

  • "Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs"

  • "Lebenslange Raucher verlieren im Durchschnitt 14 Jahre ihres Lebens"

  • "Rauchen ist tödlich"

Man muss sich wirklich fragen: 
"Wenn solche Warnungen auf jeder Zigarettenpackung stehen, WARUM wird trotzdem geraucht?"

Da muss ja Einer ein Idiot und Ignorant sein, wenn er trotzdem raucht !

Ich muss da auch noch beifügen, dass ein einziger Zigarettenstummel 1'200 Liter Trinkwasser unbrauchbar machen kann.  Das bedeutet natürlich, dass unser Grundwasser verseucht wird und eigentlich nicht mehr als Trinkwasser verwendet werden sollte, wenn ja überall diese vergifteten Stummel herumliegen wie beispielsweise hier beim Obertor in Ilanz:

Diese blöden Raucher benutzen also nicht einmal die bereit stehende Büchse, sondern werfen die Zigarettenstummel einfach auf den Boden !

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Heute fand ich im Internet folgenden Artikel über das Rauchen:

Extrem strenge Gesetze, höhere Preise --- So will Finnland das Rauchen

ganz abstellen

Bis 2040 soll Schluss sein mit dem Qualm.  Finnland könnte als erstes rauchfreies EU- Land in die Geschichte eingehen.

Der Einfluss der Tabaklobby auf die Gesetzgebung ist beträchtlich:  So wies das Parlament das Tabakprodukte- Gesetz an den Bundesrat zurück, weil dieses ein Werbeverbot vorsah.

Aktuell auf  Blick.ch  am 28.Februar 2017

Ausland

Für Manche klingt es wie ein Traum, Andere schütteln den Kopf.  Finnland plant bis zum Jahr 2040  rauchfrei zu sein. Um das durchzusetzen, starten die Skandinavier eine radikale Kampagne.  Wer sich eine Zigarette anstecken möchte, muss mit höheren Preisen und mehr Verboten rechnen, berichtet die "Bild".

Schon jetzt herrscht ein striktes Regime in Finnland.   In Restaurants, Cafés, an Stränden und auf öffentlichen Plätzen ist das Rauchen strengstens verboten.  Auch in Autos darf nicht geraucht werden, wenn Kinder unter 15 Jahren mitfahren.  Dies gilt ebenfalls für E-Zigaretten und Nikotin- Inhalatoren. 

Keine Schoko- Zigarette mehr

Doch die Regierung plant weitere Regelungen, um den blauen Dunst zu reduzieren.  So sollen Läden eine Lizenz erwerben müssen, um Tabakwaren verkaufen zu können.  Auch die Gebühren für den Kauf von Zigaretten und anderen Rauchwaren sollen weiter erhöht werden.

Um den nationalen Rauchstopp zu unterstützen, gehen die Behörden auch auf die elektronische Variante los:  Die immer beliebter werdenden E-Zigaretten locken Jugendliche mit Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder Kirsche. Damit soll jetzt Schluss sein.

Auch Süssigkeiten, die aussehen wie Tabakprodukte, kommen auf den Index.  Zudem werden die Strafen für den illegalen Verkauf von Tabakwaren an Minderjährige angehoben.

Wie sieht es in der Schweiz aus?

Auch in der Schweiz gibt es zahlreiche Nichtraucher- Gesetze.  Seit 2005 ist es zum Beispiel verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu rauchen.  An öffentlich zugänglichen und geschlossenen Räumen darf ebenso nicht geraucht werden.  Nur in separaten Raucherbereichen, im Freien oder eben zu Hause darf hemmungslos gequalmt werden.

In Sachen Jugendschutz sind sich die Kantone aber uneins.  Manche erlauben das Rauchen bereits ab 16 Jahren, Andere erst ab 18.   In den Kantonen Appenzell- Innerrhoden, Genf, Obwalden u. Schwyz gibt es aber bislang gar kein Mindestalter für den Kauf von Tabakwaren.

Laut Angaben der Initiative «Sucht Schweiz» raucht jeder Vierte in der Schweiz. Die Zahlen gehen aber langsam zurück. Immer mehr Raucher wollen mit dem lästigen Qualmen aufhören.   Finnland könnte in Europa Vorreiter werden, sollte das Land tatsächlich rauchfrei sein. (jmh)

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Traurige Raucher- Bilanz:  Die öffentliche Sucht der Deutschen

Weltweit rauchen immer mehr Menschen. Jeder zehnte Todesfall geht auf das Konto des Tabakkon- sums. In Deutschland sogar jeder siebte. Für Experten ist das Land ein besonders schlechtes Vorbild.

Es wird immer noch zu viel geraucht - jedenfalls gemessen an den wachsenden Gesundheitsansprü- chen der Menschen und trotz weltweiter Anstrengungen wie dem internationalen Tabak- Abkommen. Rauchen ist immer noch Risikofaktor Nummer eins, wenn es ums vorzeitige Sterben geht und um vermeidbare Fehler. Das zeigt eine neue Studie im Medizinjournal „Lancet“. Fast eine Milliarde Men- schen weltweit rauchen. Jeder 10. Todesfall sei auf das Rauchen zurückzuführen, sagen die Experten.

Seit einigen Jahren gibt es durchaus gute Nachrichten. Aber nicht unbedingt für Deutschland, wie die Präventionsexpertin Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum betont: „Die Studie macht auch deutlich, dass seit dem Jahr 1990 in Deutschland die Verbreitung des Rauchens zwar leicht zurückgegangen ist, allerdings nur bei Männern und deutlich weniger als im Durchschnitt aller Länder weltweit. Dies ist nicht verwunderlich, denn Deutschland tut vergleichsweise wenig für die Tabakprä- vention. So ist Deutschland zum Beispiel das einzige Land in Europa, das noch uneingeschränkt Tabakaußenwerbung erlaubt.“

Der Anteil der Raucher an der weltweiten Gesamtbevölkerung schrumpft stark. Er ist zwischen 1990 und 2015 um fast ein Drittel auf 15,3 Prozent zurückgegangen, schreibt die internationale Experten- gruppe im „Lancet“. Sie hatte mehrere große Datenbanken dazu ausgewertet. Den Rückgang begrün- den die Forscher damit, dass viele Länder mittlerweile den Kampf gegen das Rauchen aufgenommen haben. „Länder wie Australien und Brasilien zeigen, wie ein erfolgreicher Kampf gegen das Rauchen aussehen kann“, sagt Mons, dort gebe es „eine konsequente Tabakpräventionspolitik und eine ent- schlossene Umsetzung wirksamer Maßnahmen wie deutliche Tabaksteuererhöhungen, umfassender Nichtraucherschutz und weitreichende Werbeverbote“. Die hätten in diesen Ländern zu einem starken Rückgang der Raucheranteile geführt.

Die Tabakindustrie floriert weiter.

Es gibt aber auch Staaten, in denen es keinen deutlichen Rückgang gab, beispielsweise Indonesien, Bangladesch und die Philippinen.  In Russland nahm der Anteil der rauchenden Frauen stark zu. Gleichzeitig gibt es - bedingt durch das stetige Bevölkerungswachstum - mehr Raucher auf der Welt. Griffen im Jahr 1990 noch 870 Millionen Menschen täglich zur Zigarette, waren es im Jahr 2015 schon 933 Millionen.  Das ist ein Plus von etwa sieben Prozent.  Dabei sind global gesehen die deutliche Mehrheit der Raucher Männer.  Jeder vierte (25,0 Prozent) raucht regelmäßig, aber nur 5,4 Prozent der Frauen.

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In Deutschland ist der Unterschied kleiner: Die Männer liegen im globalen Schnitt, bei den Frauen raucht jede Fünfte. Hierzulande ging die Zahl der Raucher bei den Männern in den vergangenen 25 Jahren um im Schnitt 0,9 Prozent pro Jahr zurück, bei den Frauen lediglich um 0,3 Prozent.  In abso- luten Zahlen rangiert Deutschland mit 16,3 Millionen unter den Top Ten der Staaten mit den meisten Rauchern. Für Sven Schneider, Leiter der Forschungsabteilung Kindergesundheit an der Universi- tätsklinik Heidelberg-Mannheim  ist der Grund in einer  „verantwortungslosen“ Freizügigkeit gegen- über Tabakwerbung im Land zu suchen, die vor allem Jugendliche anspricht. „Verglichen mit einer Bundesliga-Tabelle liegt Deutschland somit weit abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz. Mit anderen Worten: Nahezu alle anderen europäischen Nationen engagieren sich deutlich mehr in der Tabakprä- vention als Deutschland. In der Tabakprävention ist Deutschland mittlerweile ein Entwicklungsland.“

45723782  Notausgang E-Zigarette?   Forscher sind skeptisch.

Die Ergebnisse der globalen Studie zeigen der internationalen Expertengruppe zufolge, dass Rau- chen weiter eines der Hauptrisiken für Tod und Behinderung ist. Jeder 10. Todesfall weltweit sei auf das Rauchen zurückzuführen, in Deutschland sogar jeder siebte. Es sei äußerst wichtig, mehr Rau- cher beim Aufhören zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass weniger Menschen damit anfangen.

Die Forscher warnen davor, dass die Tabakindustrie in afrikanische Länder südlich der Sahara expan- dieren könnte. Dort glichen die staatlichen Regularien gegen das Rauchen einem Flickenteppich. Aus- serdem gebe es weniger finanzielle Mittel, um dem Tabak-Marketing entgegenzutreten. John Britton von der englischen Universität Nottingham schreibt dazu in einem Kommentar: „Heute wird die Ta- bak- Epidemie aus reichen Ländern in Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen exportiert.“

Und die E-Zigarette - ist sie eine Lösung? Schneider ist extrem skeptisch: „Mit der E-Zigarette hat die Industrie nun eine Produktrevolution in den Händen, mit der der Suchtstoff Nikotin auf einfachste Weise weltweit Milliarden Menschen zugänglich gemacht werden kann.  Es ist zu erwarten, dass die E-Zigaretten- Industrie den Nikotintransfer und damit das Abhängigkeitspotenzial durch technische Veränderungen und die chemische Zusammensetzung von Liquid und Dampf künftig weiter ‚optimie- ren’ wird. Derartige Produkt-‚Optimierungen’ sind an einem chemisch-technischen Produkt wie der E-Zigarette deutlich einfacher realisierbar als an der klassischen Tabakzigarette, wo der beissende Rauch durch Zusatzstoffe kaschiert werden muss.

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Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Zukunftswalzer"  ( Opus 53 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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