Unterwegs mit Überraschung

Mittwoch, 30. November 2016.

Nach meinem Zmorge und ausgiebiger Computerarbeit ging ich wieder auf einen Rundgang die Klo- sterstrasse hinauf zur Ruscheinerstrasse und dort hinunter bis zum Waldweg, der nach Schnaus führt.   Nach einer Pause auf der langen Sitzbank ging ich den Feldweg weiter Richtung Rueun und dann gleich über die gemähte Wiese mit Bodenfrost und über das leere Maisfeld hinunter auf die alte Talstrasse Richtung Strada.   Dort setzte ich mich auf eine Ruhebank vor einem alten Haus und lock- te eine hübsche junge Katze zu mir, streichelte und kraulte sie zu ihrem grossen Vergnügen.

Dann erhob ich mich wieder und ging zum schwarzen Hund, der in der Wiese döste u. kraulte auch ihn zu seinem Vergnügen.

Auf dem weiteren Weg nach Ilanz sehe ich schon von Weitem bei der Ruhebank an der Strasse ein- en grösseren Gegenstand, vermutlich ein Tier.

Als ich dort hin kam sehe ich, dass dies ein grösseres, offenbar totes Tier ist, denn es bewegte sich nicht als ich es berührte:

Ich staunte über das wunderschöne Fell dieses Tieres.  Nun fuhr ein Auto vorbei, kehrte beim nahe gelegenen Parkplatz um, kam zurück u. hielt mir gegenüber an.  Ein Mann stieg aus und ging direkt auf das Tier zu.   Ich fragte den Mann was dies für ein Tier sei ?  "Ein Dachs"  und er hob ihn auf und legte ihn auf einen Behälter an der Rückseite seines Autos und fuhr fort.

Im Nachhinein dachte ich, dass dieser tote Dachs eigentlich sorgfältig ausgestopft werden und ein- em Schulhaus für seinen Naturkundeunterricht zur Verfügung gestellt werden sollte, nicht einfach entsorgt..

Um 12.15h war ich wieder zurück in meiner Mansarde,  Zeit für eine Mahlzeit und dann für eine aus- giebige Siesta.  

Nach etwa 2 1/2 Std. weckte mich ein Telefonanruf von Natalia Clerk auf meinem Handy. In Verzweif- lung bat sie mich dringlichst um etwas Geld, das ich ihrem Arzt Dr. Nyame senden solle.  Ich musste ihr aber sagen, dass ich erst warten muss, bis ich wieder meine nächste AHV- Rente erhalten werde, voraussichtlich am 7. Dezember.  Nun war sie beruhigt auf dieses Geld hoffen zu dürfen.

Aber ich hoffe, dass nun endlich der Anwalt Richard Edward in Abidjan einen grösseren Betrag an Dr. Nyame ordern wird, sobald er über die 5 Millionen Dollar Erbschaft von der verstorbenen Flora Edward verfügen kann, wenn er seiner Bank noch eine Gebühr bezahlt hat, was ich ihn bat, denn ich habe ja kein Geld für solche Ausgaben.

Nach der Siesta begab ich mich wieder auf einen grösseren Rundgang nach Ilanz und zur Valser- strasse, an deren Rand fast zwei Kilometer weiter bis zur Glennerbrücke, wo auf der anderen Seite 
der Glenner- Waldweg beginnt.  Dort musste ich aber recht gut aufpassen, denn der Boden war nass und rutschig.  An steilen Stellen rutschte ich einige Male auch aus, fiel aber zum Glück nicht um, da 
ich ja immer noch fit und beweglich bin.  Obwohl der Weg von Gemeindearbeitern ein wenig saniert wurde, lässt der Zustand des Wegs immer noch viel zu wünschen übrig wie hier zu sehen: 

Da muss ich der Stadtbehörde nochmals einen entsprechenden Brief schreiben, denke ich.

Dies für heute.  Ich wünsche euch Allen eine wunderschöne Adventszeit ! 

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Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Wechseltanz"  ( Opus 698 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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