Unterwegs u. Adventsmarkt

Samstag, 26. November 2016.

Nach meinem Zmorge ging ich in die Stadt Ilanz und traf dort einen Traktorfahrer, den ich bat bei ihm mitfahren zu dürfen.  Ja, er fahre hinauf nach Luven.

Ich zwängte mich also auf den schmalen Beifahrersitz und sah dem Fahrer zu wie er einhändig sein Fahrzeug mit einem Anhänger führte, auf dem ein kleiner Schaufelbagger geladen war.

Ich fragte ihn ob ich sein Fahrzeug ein wenig steuern darf, was er mich bereitwillig machen liess, aber seine Hand behielt er zur Sicherheit auf dem Lenkrad.  Das machte mir Spass.

Nach den vielen Kurven gelangten wir also in Luven an, wo er mich aussteigen liess und ich nun zu Fuss den Rückweg begann, erst auf der Dorfstrasse und dann über eine grosse gemähte Wiese hin- unter.  Das war schon ein wenig ein Fehler, denn unten angekommen auf der Strasse vom Lugne- zertal musste ich feststellen, dass meine Schuhe voller Dreck sind, den ich an einem Randstein ab- zustreifen versuchte.  

Dort fragte ich dann einen Chauffeur, der noch mit der Ladung auf dem Anhänger beschäftigt war ob ich mit ihm nach Ilanz hinunter mitfahren darf.  "Selbstverständlich, --- kein Problem !" sagte er.

So durfte ich also bis in die Stadt Ilanz hinunter mitfahren und ging in meine Mansarde für ein kleines Zmittag wie immer.

Am Nachmittag ging ich zum Adventsmarkt in die Stadt mit meiner Schlüsselfiedel und mit dem Feld- stühlchen, suchte mir einen geeigneten Platz und begann zu musizieren an der Treppe vor der ka- tholischen Kirche.  Da reklamierte nach einer Weile ein Standinhaber und meinte ich habe keine Be- willigung zum Musik machen.  Aber weit gefehlt:  Ich erhielt von der Stadtbehörde eine generelle Bewilligung um auf dem ganzen Gebiet der Stadt zu musizieren.

Ich suchte mir nun einen geeigneteren Platz mitten in der Altstadt beim Evangelischen Buchladen, neben dem Bürocenter Ilanz.   Dies war akustisch besser und mehr Leute kamen bei mir vorbei.

Hier noch Bilder vom Adventsmarkt:

Diese kunsthandwerklich angefertigten Kerzen faszinierten mich:

Insgesamt erhielt ich an diesem Nachmittag über 40 Franken Spenden, worüber ich sehr froh war, denn damit kann ich wieder zur Migros einige Esswaren und Getränke besorgen gehen.  Aber die Temperatur war nur wenig über Null und so bekam ich klamme Finger und konnte nach einer Weile nicht mehr weiter musizieren, ging zurück in meine Mansarde und nahm eine heisse Dusche um mich wieder aufzuwärmen.  Das tat sehr gut !

Und dann setzte ich mich an den Computer für verschiedene Arbeiten, z.B. für die Überarbeitung aller meiner Eigenkompositionen, damit die Notenbilder perfekt sind für eine Veröffentlichung.

Hier noch ein Bild von der Weihnachtstanne auf dem Stadtplatz mit Beleuchtung:

Dies für heute.  Ich wünsche euch Allen eine wunderschöne Adventszeit ! 

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Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Hoffnung_auf_Frieden"  ( Opus 89 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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