Begegnung mit Kantonspolizei

Montag, 14. November 2016.

Heute ist der Himmel stark bewölkt, aber es ist trocken u. kalt, nur 4°C.

Um 8.33 h stand ich auf und bereitete mir das bescheidene Morgenessen.   
Nach dem Zmorge schaute ich im PC die News an von verschiedenen Online- Medien.

Dann ging ich in die Stadt zum Bankomaten um zu schauen ob etwa endlich der schon sehr lang er- wartete grosse Betrag auf mein Bank- Konto überwiesen wurde.  Nein, dies nicht, aber ein kleinerer Betrag wurde überwiesen, so dass ich wenigstens 50 Fr. beziehen konnte für Besorgungen bei der Migros.

Auf dem Rückweg zu meiner Mansarde begegnete ich einem Kantonspolizisten, der mich grüsste und mit mir wegen meinen Verkehrsregelungen sprechen wollte.  Ich sagte ihm, dass ich gestern im Posten der Kantonspolizei vorgesprochen hatte und ausführlich über meine Verkehrsregelung sprach.  Er sagte mir, dass die Polizei mir dies nicht weiter erlaube, denn nach den ersten zwei War- nungen müssten sie nun handeln und mich bestrafen, wenn ich weiter diese Tätigkeit ausübe.

Ich sagte dem Polizisten aber, dass ich diese Anweisung von der Kantonspolizei ernst nehme und respektiere.  Ich werde keine weiteren Verkehrsregelungen mehr ausführen an dieser gefährlichen Kurve -- " f i n i t o  ! "--.   

Für mich war diese Warnung ein Hinweis von meinen Schutzengeln, dass ich vielleicht am nächsten Tag einen schwer wiegenden Fehler machen könnte, der zu einem Verkehrsunfall führt, für den ich verantwortlich wäre.  Das wollte ich absolut vermeiden.  So habe ich nicht nur auf die Polizei ge- hört, sondern eben auch auf meine Schutzengel, was mir noch wichtiger ist.

Was mich aber sehr beeindruckte war die Aussage eines Polizisten, dass es vor meiner Verkehrsre- gelung andauernd immer wieder Unfälle gegeben hat und ab meiner Verkehrsregelunge keinen ein- zigen Unfall mehr !   Offenbar haben die vielen Autofahrer realisiert, dass es wirklich sehr gefahrvoll ist an dieser Kurve schnell hinunter zu fahren, weil ja der entgegenkommende Verkehr nicht sichtbar ist.  Nun fahren sie sehr vorsichtig an die Kurve heran und können noch in der Kurve kreuzen, was unterhalb nach der Kurve nicht möglich ist bis weiter unten eine Ausweichstelle kommt.

Nach dieser wichtigen Begegnung ging ich zur Verladerampe vom VALSER WASSER und fragte den tüchtigen Chauffeur ob ich wieder mit ihm nach Vals mit hinauf fahren darf, was er mir erlaubte.

So kletterte ich in den Führerstand hinauf und setzte mich auf den Beifahrersitz und genoss die Fahrt die anspruchsvolle Strecke durch die Glennerschlucht hinauf.  In Vals bedankte ich mich herz- lich beim Chauffeur, dass ich mitfahren durfte, kletterte auf die Strasse hinunter vom Führerstand und begab mich auf einen längeren Spaziergang durch Vals auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant.  Auf dem Rückweg kam ich vor das Restaurant Edelweiss, das offen hatte und fragte nach einem Teller Suppe.  Mehr konnte ich mir nicht leisten, da ich nur wenig Geld bei mir hatte und sparsam durchhalten muss bis zur nächsten AHV - Rente.

Ich genoss also eine feine Bündner Gerstensuppe mit drei Scheiben Brot, nachdem ich diese kleine Mahlzeit bezahlt hatte, die Fr. 10.50 kostete.  

Dann ging ich zur Strasse und begann hier an dieser Stelle mit Autostopp, aber Niemand hielt an.  So bedrängte mich immer mehr eine Notdurft, weshalb ich mich in einen leeren kleinen Rinderstall schlich und dort die Notdurft verrichtete.  Natürlich räumte ich nachher perfekt sauber auf, indem ich den Kack und die WC- Papierchen in einen Hundekotbeutel klaubte, ( den ich dann allerdings erst in Ilanz in einen "Robidog" entsorgen konnte.)

Nun machte ich weiter Autostopp und nach vielen Autos, die an mir vorbei brausten, hielt ein netter alter Mann an und erlaubte mir bis Ilanz hinunter mitzufahren.   Unterwegs unterhielten wir uns mit interessanten Dingen.

Kurz nach 14 Uhr war ich wieder in meiner Mansarde, genoss noch eine kleine Nachspeise und leg- te mich nachher für etwas mehr als eine Stunde für eine Siesta ins Bett.

Nachher ging ich nochmals auf einen kleineren Rundgang durch den Rheinwald nach Strada und zurück.  Und nun sitze ich wieder am Computer und erstelle diese Seite für mein Sirianer Web.

Nachher werde ich weiter an meinen Kompositionen arbeiten, damit sie für den Druck von Noten- heften perfekt sind.   Ich hoffe, dass dich / Sie die Schilderungen über meine täglichen Erlebnisse nicht langweilen.  Für mich ist es eben eine Möglichkeit mich zu äussern, weil ich ja komplett alleine bin ohne Partnerin und ohne meine drei Kinder ( die sich nicht um mich kümmern )..

Dies für heute.  Ich wünsche auch dir / Ihnen eine gute Nacht !  

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Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Feierabend- Polka"  ( Opus 682 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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