Unterwegs

Montag, 10. Oktober 2016.

Heute ist der Himmel total bedeckt und die Wolken hängen bis tief ins Tal hinunter.  Um 7.45 habe ich gefrühstückt, setzte mich dann noch an den PC um die Tagesneuigkeiten anzuschauen. 

Als ich wieder im Schlafzimmer war und hinaus schaute, sehe ich den Galliker LKW auf der Strasse gegenüber vorbei fahren.  Nun beeilte ich mich hinaus zu gehen, über die Rheinbrücke und zur Strasse zu kommen, wo der Galliker LKW vorbeifuhr.  So kam ich an die Stelle wo der Chauffeur am ausladen einiger schwerer Güter war u. fragte ihn ob ich mit auf seine Tour kommen darf.  Er willigte ein und ich stieg also hinauf in den LKW auf den Beifahrersitz.  Nun ging's noch zur Migros, wo auch Einiges auszuladen war und dann bis fast  zuhinterst ins schöne Lugnezertal ( Val Lumnezia ).

Da hatten wir viel Zeit miteinander zu plaudern und so erfuhr ich auch den Namen des Chauffeurs:  "Marco" und er meinen Namen "Thyl".

Dann ging's zurück bis gegen Ilanz hinunter, aber vorher wieder links hinauf nach Obersaxen, wo wir auf einem Abstellplatz grosse Spulen einladen mussten.

Als ich diese riesigen zwei Spulen sah mit einem Durchmesser von 2,2 Meter und einem Gewicht von 800 Kg. meinte ich zu Marco:  "Diese Spulen sind zu gross für dein Auto, die lassen wir lieber hier."

Aber Marco ist ein richtiger Draufgänger und lud schon mal die erste Riesenspule mit der hydrauli- schen Hebebühne hinauf.  Als diese wirklich zu gross war, entfernte er den Plasticbänder- Vorhang oben und gewann so noch die fehlenden paar Zentimeter und schob die Spule hinein wie man hier im Bild sieht.  

Ich staunte, dass Marco dies schaffte u. half ihm dann auch die zweite grosse Spule hinauf zu bug- sieren.   

Dann war noch eine kleinere Spule mit einem Durchmesser von 160 cm auch einzuladen, die neben- an Platz fand.

Nun ging's ins Tal hinunter nach Tavanasa und dem Rhein nach hinauf nach Trun und Disentis.

Damit war Alles erledigt und so fuhren wir wieder das Tal hinunter nach Ilanz, wo ich mich nach dem grossen neuen Verkehrskreisel bei Marco für die interessante Tour herzlich bedankte und aus dem LKW hinunter stieg u. zu Fuss zu meiner Mansarde ging.  Dort traf ich mit Rückenweh (wahrschein- lich vom Herumstemmen der schweren Spulen) um 14.42h ein und bereitete mir ein kleines Zmittag.

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Am Abend nach dem Znacht setzte ich mich von 19.40h bis 22.12h noch an den PC für einige Arbei- ten, duschte dann und legte mich ins Bett für die Nachtruhe.

Ich wünsche auch dir eine gute Nacht !  

Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Auf der Vorderrheinbrücke"  ( Opus 712 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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