Unterwegs

Montag, 26. September 2016.

Heute ist der Himmel leicht überzogen, die Luft trüb und die Strassen trocken.  Aber in Feld und Wald ist starker Morgentau.

Nach dem Zmorge machte ich etwas Computerarbeit und dann ging ich wieder auf einen grösseren Rundgang, erst den Rheinuferweg hinunter bis zum Glenner, dann dort dem Glenner nach hinauf zur Strasse, dort über die Brücke zum anderen Ufer:

Nun auf der anderen Seite des Glenners hinauf zur Fussgänger- Hängebrücke, wo ich über die roten Blätter von Sträuchern staunte, die sich an Bäumen hocharbeiteten:

So sieht ein Blatt auf meiner Hand aus:

Von dort dann den anspruchsvollen Waldweg, wo ich an die Stellen kam, wo die Treppenstufen ka- putt sind wie man hier sieht:

 

 

        Hier oben die erste Treppe                 und                              hier oben die zweite Treppe

Nun sollte ich wohl nochmals dem Stadtpräsidenten schreiben, dass er dafür sorgt, dass auch diese Treppen saniert werden.

Ich bat meine Schutzengel um Betreuung, damit ich am Ende des anspruchsvollen, schmalen We- ges beim steil hinunter steigen nicht verunfalle.  So kam ich heil an die Stelle wo der Weg endet und ich die Valserstrasse am Rand benutzen muss für den Rückweg nach Ilanz, dort am Obertor vorbei Richtung Westumfahrung.  

Da sah ich, dass wieder heftig am Verlad des Valserwassers an der Bahnrampe gearbeitet wird und mehrere LKWs dort stehen:

Ich ging dort hin, schaute den fleissigen Männern bei ihrer anstrengenden Arbeit zu, wie sie tüchtig und sehr geschickt die schweren Palletten herum kutschieren und fragte sie ob ich wieder mal mit ihnen nach Vals hinauf mitfahren darf?  "Ja" sagte man mir und ich durfte mich auf den Beifahrersitz eines der beiden grossen, fahrbereiten Lastwagen setzen und die anspruchsvolle Strasse nach Vals mitfahren.

Ich machte dem deutschen Chauffeur ein Kompliment für das gekonnte Fahren und für seine Kom- munikation mit Kollegen, die ihn vor schwierigen Stellen warnen, wenn ein LKW entgegenkommt.

Nach der spannenden Fahrt um die vielen Kurven und durch schwierige Engstellen verabschiedete ich mich dann in Vals bestens dankend vom Chauffeur, stieg aus, stellte ich mich an die Strasse u. machte Autostopp, bis ein netter Fahrer mit einem LKW anhielt und mich mitfahren liess wieder bis hinunter nach Ilanz. 

Um 13.25h war ich zurück in meiner Mansarde und bereitete mir ein kleines Zmittag.  Anschliessend legte ich mich ins Bett für eine längere Siesta.

Gegen 16h ging ich den Klosterweg hinauf zur Ruscheinerstrasse um an der gefährlichen Kurve etwa eine halbe Stunde lang den Verkehr zu regeln.  Hier stoppe ich die Fahrzeuge von oben, damit sie nicht mit einem von unten kommenden Fahrzeug kollidieren.

Dafür sind viele Fahrzeuglenker dankbar, wenn sie sorglos zufahren konnten oder von mir gestoppt wurden, wenn von unten ein grosser Lastwagen oder das Postauto herauf kam, neben dem nach der Kurve nicht gekreuzt werden kann.  Sogar der Postchauffeur dankte mir als ich ihn wegen einem Schwerlaster stoppte, der von unten herauf kam.

Danach spazierte ich den schönen Waldweg nach Schnaus:    

Da wurde es mir aber zunehmend ungemütlich, weil der Drang zur Notdurft immer stärker wurde.  Ich wollte aber nicht in die Hosen machen und suchte ein geeignetes, geschütztes Plätzchen beim Klettergarten, wo ich mich erleichtern kann.  Ich breitete dort einen Plastic aus und kackte darauf.  Dann deckte ich das Geschäft mit den WC- Papierchen zu und verstaute die Sache in einem Hunde- kot- Beutel, von denen ich als konsequenter Umweltschützer immer einige in der Tasche habe.

Etwa 300 Meter weiter konnte ich den roten Beutel in einem Robidog korrekt entsorgen und erleich- tert weiter wandern bis Schnaus, wo ich auf der langen Ruhebank wieder eine Pause machte.

Dann ging's weiter hinunter zum Kieswerk, wo fleissig gearbeitet wurde mit Kipper- Lastwagen:

Unten durch ging's dann zurück über Strada nach Ilanz.  Da sah ich viele Obstbäume, davon einige mit reifen Äpfeln und schon viele Äpfel am Boden:

Ich verwunderte mich, warum denn diese Früchte nicht geerntet werden?  Es ist doch schade, wenn die Äpfel zu Boden fallen und dort verfaulen.

Als ich beim Abend-Sonnenschein nach Ilanz zurück kam, amüsierte mich mein etwa 10 Meter langer Schatten, der vor mir herspazierte.  Soooo lange Beine habe ich !

Von hier sind es noch etwa 100 Meter weiter bis zum Haus Maler Tischhauser, wo ich im Dachstock überlebe.  Um 18.25h war ich dort wieder in meiner Mansarde u. ich bereitete mir ein kleines Znacht.

Nach einigen Computerarbeiten war es dann Zeit um Feierabend zu machen, zu duschen und ins Bett zu gehen.  Um 20.45h machte ich Schluss für diesen schönen, erlebnisreichen Tag .  Ich wün- sche auch dir eine gute Nacht !  

Hier noch eine weitere fröhliche Melodie von mir:   "Eine vo de Beschte"  ( Opus 80 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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