Orgelspiel im Frauenkloster Ilanz  /  Zirkus Nock

Freitag, 15. August 2016  ---   Mariä Himmelfahrt

Heute haben mir meine Schutzengel den Tipp gegeben nach dem Zmorge einen kleinen Rundgang zu machen und im Frauenkloster zu sehen ob ein Gottesdienst stattfindet.  Ja, da wurde die Himmel- fahrt von der Jesus- Mutter Maria gefeiert, in Anwesenheit der meisten Nonnen aus dem Kloster und von einigen Gästen, wie mir.

Am Ende des Gottesdienstes ging ich zur Organistin und machte ihr ein Kompliment für ihr schönes Orgelspiel, in Zusammenwirkung mit drei Musikerinnen mit Querflöte, Violine und Cello.  Ich fragte die Organistin ob ich auch noch ein Stück spielen darf auf der Orgel.  Ja, aber ich müsse noch einen Moment warten bis die meisten Nonnen den Saal verlassen haben.   

Dann setzte ich mich also an den Orgelspieltisch und spielte das Menuett von Robert Schumann, fehlerfrei und mit zusätzlichen schönen Akkorden.   Das freute mich sehr, nun auch an dieser Orgel mal spielen zu dürfen. 

Dann ging ich wieder weiter zur Ruscheinerstrasse, wo ich an der unübersichtlichen, gefährlichen Kurve den Verkehr einige Zeit regelte.  Nachher begab ich mich wieder zurück in meine Mansarde für ein kleines Zmittag.  Nach einer zweistündigen Siesta begab ich mich wieder auf einen grösseren Rundgang dem Glenner nach östlich hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter.  

Auf dem Rückweg sah ich im Strassengraben eine verstorbene Blindschleiche, die offenbar den Weg zurück ins Gras nicht mehr schaffte, da sie ja auf dem Asphalt keinen Halt hat u. dann schliess- lich den Geist aufgab und starb.   Ich habe das Tier mitgenommen und werde es aufbewahren.  

Auf dem grossen Feld sah ich dann den Zirkus Nock mit den Wohn- und Materialwagen, und fotogra- fierte dieses Bild:

Dann ging ich zum Billetschalter und fragte den jungen, netten Mann am Schalter ob er mir eine Freikarte geben könne, weil ich als Justizopfer kein Geld für eine Eintrittskarte habe.   Ja, er gab mir eine solche für einen guten Platz im Zelt.  Nachher begab ich mich wieder in meine Mansarde und erledigte Einiges, auch etwas Computerarbeit.  

Nachher prüfte ich die zu mir gebrachte tote Blindschleiche, die in der Zwischenzeit etwa in der Mitte des Körpers explodierte u. begann enorm zu stinken mit dem hinaus geworfenen Organ.  So musste ich halt das verstorbene Tier entsorgen.

Als es Zeit wurde um zum Zirkus zu gehen, machte ich mich noch auf einen kleinen Rundgang bis zur Brücke der Rhätischen Bahn, überquerte den Fluss auf dem Fussgängersteg und ging dann schnellen Schrittes zurück nach Ilanz und zum Zirkus Nock, wo ich noch rechtzeitig eintraf.

Um 18 Uhr begann die Vorstellung mit kräftiger, eindrücklicher Musik von der hohen Bühne oben.  Das Zelt war etwa gut zur Hälfte besetzt und ich suchte mir einen guten Platz zum fotografieren.

Die Vorstellungen waren höchst eindrücklich bis atemberaubend und teilweise recht gefährlich.  Gott sei Dank passierte kein Unfall !  Fast pausenlos kamen immer wieder neue Artisten aus dem Hintergrund und zeigten ihr fantastisches Können.

Eigentlich waren diese Vorführungen nichts für Kleinkinder, von denen einige anwesend waren neben ihren Eltern.  Schon wegen der tobenden Musik in einer Lautstärke, die jeweils am Anfang so laut war, dass die Schmerzgrenze fast erreicht wurde.

Am Schluss um 19.30h ging ich noch zum Chef des Zirkusses und bedankte mich für die eindrück- lichen Vorführungen und dem Leiter des Orchester machte ich ein grosses Kompliment für die tolle Musik.

Leider sind die Bilder nicht scharf geworden wegen den enormen Lichtkontrasten.  Aber eine ge- wisse Vorstellung von den Darbietungen geben die Bilder schon:

Hier eine Vorführung der Kamele und Lamas

Und hier eine beachtliche Pferdedressur:

 

Hier zwei Artisten am Seil, nur sich an den Händen haltend:

Und hier eine Sensation:  Sieben Artisten auf dem Hochseil:

Dies war ein angesagter Höhepunkt der beeindruckenden, oft fast atemberaubenden Vorstellungen. 

Nach einer Stunde von pausenlosen Vorstellungen verschiedenster Art gab es eine Viertelstunde Pause.  Nachher ging es im gleichen Tempo nochmals eine Stunde weiter.  Unglaublich, was diese kühnen Artisten Alles vorführten.  Da sind natürlich Training, Mut und Können erste Voraussetzung.

Gesättigt von all diesen tollen Eindrücken verliess ich am Schluss mit allen anderen Besuchern das Zirkuszelt und begab mich zurück in meine Mansarde.

Nun mache ich Schluss für heute.  Ich wünsche auch dir eine gute Nacht !  

Hier noch eine weitere Melodie von mir:   Die "Klarinettenmazurka"  ( Opus 392 )

Mit lieben Grüssen, Thyl STEINEMANN

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